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   Nr. 29
   18. Juli 2017
   49. Jahrgang
   
 
GLINDE
Tickets nach Kiel für die DaZ-Schüler

Strahlende Gesichter im DaZ-Zentrum (Deutsch als Zweit- sprache) an der Sönke-Nissen-Gemeinschafts- schule: Acht der 26 Schüler der dies- jährigen DSD1-Prüfung gehören zu den 86 Besten des Landes und sind zu einer Feierstunde mit Diplomübergabe nach Kiel eingeladen worden. Eröffnet wird der Festakt von der neuen Bildungs- ministerin Karin Prien.
Insgesamt hatten rund 700 Schüler von den schleswig - holstein- ischen DaZ-Zentren an der Prüfung teil- genommen.

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REINBEK
Rowohlt-Verlag plant Abschied

Noch laufen die Verhandlungen über ein neues Grundstück in Hamburg, wie eine Verlagssprecherin er- klärt. Der Umzug ist aber offenbar bereits beschlossene Sache: Der Rowohlt Verlag, seit 57 Jahren an der Hamburger Straße ansässig, will Reinbek verlassen, wie jetzt bekannt wurde. Ende des nächsten Jahres will das traditionsreiche Medienunternehmen dem Vernehmen nach in die Hansestadt um- siedeln.

 
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Außerdem diese Woche in der
Glinder Zeitung ˇ Sachsenwald:

Wentorf
Ahlers: Nach 44 Dienstjahren in Pension

Reinbek
50 Jahre Täby-Platz und Kirche gefeiert


SONDERSEITEN:

Wir in Glinde

Aktiv im Alter



Vereine und Verbände feiern den Sommer - Gäste aus England und Frankreich herzlich begrüßt
Treffpunkt Festwiese zu Musik, Speisen und tollen Spielen

Das war eine Idee, die Kinder und Eltern gleichermaßen begeisterte: Riesen Seifenblasen konnten am Stand der StoBa gemacht werden.

Foto: Schult

Barsbüttel (bs) - Wenn Barsbüttels Vereine und Verbände zum Sommerfest einladen, dann ist vor der Erich Kästner Gemeinschaftschule eine Menge los. So war es auch am Sonnabend wieder. Viele Bürger aus der Gemeinde und der Umgebung kamen und freuten sich, Bekannte und Freunde zu treffen. Für die Kinder gab es zahlreiche Spiele, wobei die Rollenrutsche ebenso zu den Highlights gehörte wie die Seilbahn, die die Feuerwehr aufgebaut hatte. Toben in der Hüpfburg, Basteln, riesen Seifenblasen machen oder sich Schminken und mit Tattoos verzieren lassen. Das Angebot für die Kleinen war umfangreich.
Für die Erwachsenen gab es wieder viele Informationen von den Vereinen und Institutionen, Unterhaltung beim Bühnenprogramm mit Musik und Tanz und ein umfangreiches Angebot an Speisen und Getränken. Ob Matjesbrötchen beim Bürgerverein, Gegrilltes bei der Kirche, Waffeln vom Siedlerverein oder ein Stück aus der umfangreichen Kuchenauswahl des DRK, für Abwechslung war gesorgt, und die Nachfrage war wieder groß. Auch die Cocktails der künftigen Abituriennten kamen gut an. Mit ihren Mixgetränken sammelten die Schüler Geld für ihren Abiball im kommenden Jahr. "Es kann ein großes Fest werden. Wir schaffen das", sind Andreas, Verena, Vanessa und Jonas ebenso überzeugt, wie ihre Mitschüler.
Bereits zum 34. Mal hatte der Bürgerverein das Event organisiert. Der Vorsitzende, Jörn Ahlrichs, war mit dem Zuspruch sehr zufreiden. "Es ist alles gut gelaufen, die Stände sind alle da", stellte er fest, kurz nachdem Bürgervorsteher Friedrich-Wilhelm Tehge die Feier eröffnet hatte.
Dabei waren diesmal Gäste zu begrüßen, die von weit her kamen: Delegationen aus den Partnerstädten Callington in England und Guipavas in Frankreich. Die sportlichste Art, den Weg zu bewältigen hatte Marie-Jo Kermarrec gewählt, die mit dem Fahrrad aus Guipavas angeradelt kam. Die 1.523 Kilomter hatte sie in neun Tagen bewältigt, wobei sie sich zwischendurch einen Ruhetag gönnte. Angesichts dieser Leistung trug Marie-Jo das gelbe Trikot zu recht, war man sich einig. Sie wurde besonders begrüßt. "Es lebe der Austausch zwischen Guipavpas und Barsbüttel", warb die Französin für die Partnerschaft.
Wie sich die Partnerschaften auch künftig weiter mit Leben erfüllen lassen, war das Thema beim Stammtisch mit den Besuchern am Rande des Festes. Zu besonderen Ereignissen Reisen mit größeren Gruppen zum Beispiel der Showband oder Schülern zu organisieren, ist eine Anregung von Jörn Ahlrichs dazu.




Glinde: Stadtvertretung bestellt Mitglieder
Ein Jugendbeirat nimmt Gestalt an

In Paragraph 47 f der Gemeindeordnung ist die Jugendbeteiligung geregelt.

Foto: Iwohn

Glinde (ciw) - Glinder Jugendliche wollen noch in diesem Jahr einen Kinder- und Jugendbeirat gründen. Mehrere Interessierte haben seit dem Frühjahr in drei Arbeitstreffen den Entwurf einer Konzeption, einer Wahlordnung und einer Satzung erstellt. Eine Teilnahme am erstmalig landesweiten Wahltermin für Kinder- und Jugendbeiräte ist für Ende November geplant. Eine Auftaktveranstaltung mit Infos zu dieser Wahl wird am 20. September im Kieler Landeshaus angeboten.
Die Stadtvertretung hatte im Mai der Bildung eines kommissarischen Jugendbeirates zugestimmt. Kandidaten sind: Marcel Martens, Lars Parreidt, Johanna Seidensticker, Kjell Sonnenberg und Sinan Tanrikulu. Als Stellvertreter kandidieren Vincent Hassenstein, Jos König, Luke Kramer, Justin Lache, Sarah Lachmann, Daniel Martens, Natalie Müller, Robin Müller, Yacob Mussa und Melly Rehberg.
In ihrer Sitzung am 20. Juli ab 19 Uhr im Bürgerhaus hat die Stadtvertretung nun die Aufgabe, den kommissarischen Jugendbeirat zu bestellen, damit dieser die Wahl im November vorbereiten kann. Ein Beirat soll dann alle drei Jahr neu gewählt werden, um den Lebensbedingungen und Interessenlagen von Kindern und Jugendlichen gerecht zu werden, die sich ständig verändern. Vor jeder Wahl soll ein Schülerprojekt an allen weiterführenden Glinder Schulen veranstaltet werden, um Kandidaten für die Wahl zu gewinnen.
Mit der Einrichtung eines Jugendbeirates sind Kosten von jährlich etwa 5.000 Euro in einem Wahljahr und von rund 2.500 Euro in einem Nichtwahljahr verbunden. Damit werden Informationsveranstaltungen, Werbung, Wahlausschreibungen und -verfahren, Schulungen sowie Einführungs- und Fortbildungsseminare finanziert. Hinzu kommen Sitzungsgelder in Höhe von ungefähr 3.000 Euro pro Jahr. Die Betreuung des Jugendbeirates wird durch die Stadtjugendpflegerin Angelika Thomsen gewährleistet. Geregelt ist die Einrichtung eines Jugendbeirates in Paragraf 47 f der Gemeindeordnung des Landes Schleswig-Holstein. Eine solche Gründung ist als Teil einer Kinder- und Jugend-Beteiligung anzusehen. Die Stadt verfügt zurzeit über zwei Beiräte: den Senioren- und den Mühlenbeirat.









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