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   Nr. 33
   15. August 2017
   49. Jahrgang
   
 
BÖRNSEN
Stadtwette gewonnen bei NDR-Sommertour

Zum Glück hatte Petrus ein Einsehen und stellte zum Start der NDR-Sommertour die feuchte Dauer- berieselung ab. So kamen trotz der Witterung zahlreiche Börnsener und Besucher aus den angrenzenden Orten auf den durchweichten Grand-Sportplatz am Hamfelderedder zur Ortswette, die sich Jubiläums-Organisator Raimund Osternack ausgedacht hatte. Moderiert wurde der Abend von den NDR-Moderatoren Vèrena Püschel und Pascal Hillgruber, die die Börnsener fröhlich zum Mitmachen aufforderten

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BARSBÜTTEL
Schulleiter: Hausaufgaben in den Ferien

Endlich Ferien, doch in der Erich Kästner Gemeinschaftsschule (EKG) kehrt noch lange keine Ruhe ein. Zwar dürfen die Schüler ihre lange Sommer- pause bereits genießen, doch an- sonsten werden eifrig Vorbereitungen für das kommende Schuljahr getroffen. Draußen laufen die Bau- maschinen für die Erweiterung, und im Gebäude sind Haus- meister und Hand- werker unterwegs. Sie stellen fest, was repariert und erneuert werden muss.

 
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Außerdem diese Woche in der
Glinder Zeitung ˇ Sachsenwald:

Wentorf
Zertifikate für Französisch an Gymnasiasten

Reinbek
Arbeiten am Regenklärbecken laufen


SONDERSEITEN:

Wir in Glinde
Aktiv im Alter



Die Volkshochschule präsentiert das neue Herbstprogramm
Mit unverwechselbaren Highlights

Die Leiterin der Volkshochschule Glinde Dr. Marlies Lehmann (r.) und ihre neue Mitarbeiterin Eva Chang laden dazu ein, die über 215 Kurse zu besuchen.

Foto: Iwohn

Glinde (ciw) - Mal- und Zeichenkurse - zum Beispiel bei Annelies Richter mit Exkursionen in die Natur oder mit Skizzenblock durch die Hamburger City - und natürlich die Mühlengespräche, die wissenschaftliche Themen allgemein verständlich präsentieren, gehören zu den Highlights, die das neue Semester-Programm der Volkshochschule (VHS) Glinde unverwechselbar machen.
Auch ein dreitägiger Workshop "Wie außen so innen?", der Fotografie und Malerei gegenüberstellt mit Thomas Hüttmann und Babette Malura gehört zu den Besonderheiten.
"Jeder von uns kennt das: Morgens vor dem Spiegel stehen, das Gegenüber herrichten für die Außenwelt. Funktional, adrett und gepflegt... Aber wie sieht unser Inneres aus? Das möchten wir mit Ihnen gemeinsam abbilden", laden die beiden Kursleiter Teilnehmer ein, sich mit Porträts zu beschäftigen.
"Im neuen Semester, das im September beginnt, bieten wir mit rund 215 Kursen mehr als im vergangenen Halbjahr", sagt Dr. Marlies Lehmann, seit 18 Jahren Leiterin der VHS.
Sie wird seit dem 1. August unterstützt von Mitarbeiterin Eva Chang (39), Kauffrau für Bürokommunikation, die eine 30-Stunden-Stelle inne hat. "Die Arbeit gefällt mir hier, vieles ist neu, und ich finde es sehr spannend für die VHS tätig zu sein", sagt sie.
Ungefähr 100 Dozenten präsentieren neben den Dauerbrennern "Bauch, Beine, Po", Seniorengymnastik, Aqua-Fitness und Englisch auch viele Neuheiten.
Dazu gehören zum Beispiel Feng Shui mit Anregungen, über seine Einrichtung im eigenen Zuhause nachzudenken, Fliederbeeren ernten mit Marlene Küsel oder das "One Pott Wonder", wo möglichst schnell in einer 30-Minuten-Küche und mit wenig Geschirr gekocht wird.
Ebenfalls kulinarisch geht es weiter mit "So geht Hefe", "Backen für Weihnachten" und mit "Türkischer Küche", die per se viele vegetarische Angebote bietet, darunter auch vegane Gerichte.
Bei Hatha Yoga und Faszien-Stretch kann man etwas für seine Gesundheit tun.
Und wer kreativ sein will, meldet sich beim Comic-Zeichnen an.
Der Kursus "Sprache und Klang" für Kinder wendet sich an Kids ab zehn Jahren, die bereits die weiterführende Schule besuchen und sich fit in Sachen Rhetorik machen wollen.
Außerdem nicht mehr aus dem VHS-Angebot wegzudenken sind Deutsch-Kurse für Flüchtlinge. "Wir haben da viel Kraft investiert", sagt Lehmann. "Wie bisher bieten wir 1.320 Stunden an."
Integriert in das neue Programmheft ist auch wieder der zweiseitige Kultur-Führer, der von der Kulturabteilung der Stadt und der VHS gemeinsam herausgegeben wird. Diesen Kultur-Führer findet man in der Mitte der Broschüre.
Das VHS-Programm gibt es ab sofort im Internet. Anmeldungen sind ebenfalls ab sofort möglich. Ab dem 25. August wird das Programm im Rathaus, in der Stadtbücherei, in der Sparkasse Holstein und in der Bücherkate ausgelegt. Die Auflage beträgt 3.500 Stück.
Das Büro der Volkshochschule im Rathaus zieht um. Es ist ab dem 16. August im IV. Obergeschoss zu finden, in den Räumen der ehemaligen Theaterkasse.
Wie bisher erreicht man die VHS unter der Telefonnummer 040-714 04 495 oder Faxnummer 040-714 04 496, per E-Mail unter vhs@glinde.de.
Die Internet-Adresse der Volkshochschule Glinde lautet www.vhs-glinde.de.




Großes Fest am Sonnabend, 9. September
Seit 50 Jahren Wasser für Glinde

Das Wasserwerk am Papendieker Redder.

Foto: Hamburg Wasser

Glinde (ciw) - Das Wasserwerk am Papendieker Redder 79 feiert am Sonnabend, 9. September, sein 50-jähriges Bestehen. Geplant ist eine "Abend-Gala" für die ganze Familie. Ab 17 Uhr bis gegen 22 Uhr gibt es unter anderem Live-Musik, einen Grillstand und Lichtinstallationen auf dem Gelände.
Das Wasserwerk Glinde fördert aus 14 Brunnen Grundwasser aus bis zu 212 Metern Tiefe in die Aufbereitungsanlagen des Werkes. Täglich können 36.000 Kubikmeter, jährlich rund sieben Millionen Kubikmeter Trinkwasser ins Versorgungsnetz abgegeben werden. Dazu gehören natürlich die Stadt Glinde, die Randbereiche der Hamburger Stadtteile Jenfeld, Bill-stedt und Lohbrügge sowie weitere östliche Randgemeinden von Hamburg. Die Wasserhärte liegt im mittleren Bereich von 9,3 Grad deutscher Härte (DH).
Die Aufbereitung des Wassers erfolgt mit Hilfe eines sogenannten Verdüsungsturms, mit Reaktionsbecken und sechs offenen Schnellfiltern. Vier Trinkwasserbehälter mit 15.000 Kubikmeter Fassungsvermögen können Wasser speichern. Sechs Mitarbeiter sind hier tätig.
Im Jahr 1985 wurde ein Wasserschutzgebiet ausgewiesen, das 35,8 Quadratkilometer groß ist.
Das Glinder Wasserwerk, das gerade bei laufendem Betrieb sukzessive grundsaniert worden ist - unter anderem wurden die Filter instandgesetzt -, gehört zu Hamburg Wasser, Hamburgs Trinkwasserversorgungs- und Abwasserbeseitigungsunternehmen. Nach dem großen Brand von Hamburg 1842 sollten ein modernes Rohrleitungssystem und eine leistungsfähige Kanalisation sowie Hydranten die Stadt besser schützen und die Versorgung mit Löschwasser gewährleisten.
Die Hamburger Wasserwerke, die 1924 entstanden, versorgten die Kunden zunächst ausschließlich mit Grundwasser. Am 1. Januar 2006 erfolgte die Zusammenlegung der Hamburger Wasserwerke und der Hamburger Stadtentwässerung unter einem gemeinsamen Dach mit rund 2.500 Mitarbeitern. Die Hamburger Wasserwerke sind das älteste öffentliche Wasserversorgungsunternehmen auf dem europäischen Kontinent. Es beliefert rund 2 Millionen Menschen mit Trinkwasser.









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