Verlag Hans-Jürgen Böckel GmbH, Beim Zeugamt 4, 21509 Glinde, Telefon 040/710 90 80, Fax 040/710 90 888, E-Mail: info@glinder-zeitung.de, Druckauflage 41.400
 Wöchentlich an die Haushalte in Aumühle, Barsbüttel, Boberg, Börnsen, Braak, Brunsbek, Glinde, Oststeinbek, Reinbek, Stapelfeld, Wentorf, Witzhave und Wohltorf
  Home Mediadaten Impressum Wir über uns AGB´s Kontakt Anzeigenaufnahme
   Nr. 8
   21. Februar 2017
   49. Jahrgang
   
 
GLINDE
Zwei weitere rote Häuser für Flüchtlinge

Zwei weitere rote Häuser für Flüchtlinge entstehen am Schlehenweg. Am 1. Mai sollen die Gebäude an das Ordnungsamt über- geben werden. Vier Wochen werden für die Ausstattung benötigt. Ab dem 1. Juni werden die acht Wohnungen, die aus vier bis fünf Wohnmodulen bestehen, bezugsfertig sein. Die Bauarbeiten dafür hatten im Herbst begonnen.

weiter
 

REINBEK
Daniel Günther zu Gast bei der CDU

Der Landesvorsitzende und Spitzenkandidat der CDU für die Landtagswahlen am 7. Mai, Daniel Günther, war der Ehrengast beim traditionellen Entenessen der Reinbeker CDU im Landhotel Prahls Gasthof. Dabei gab er in Südstormarn sein Debüt zugleich als Landeschef seiner Partei und als Spitzenkandidat. Reinbeks CDU-Vor- sitzender Patrick Ziebke begrüßte die Gäste der Ver- anstaltung mit den Worten: "Vor 20 Jahren hat es mit dem ,Reinbeker Gespräch' begonnen. Heute ist das Entenessen eine Institution, die jeder kennt."

 
weiter
 
Außerdem diese Woche in der
Glinder Zeitung ˇ Sachsenwald:

Havighorst
Kunstrasenplatz ist vom Tisch


SONDERSEITEN:

Wir in Glinde

Betreuung, Pflege & Hilfestellung

Verkehrsrecht

Auto News



Das Faschingsfieber war in Barsbüttel ausgebrochen
Lange Nacht bunter Gestalten

Brachten rote Tulpen mit nach Barsbüttel: Stephan mit Freudin Sabine, Andreas und Gattin Marion.

Foto: Schult

Barsbüttel (bs) - Wenn die Sporthalle zur Disko wird, wenn sie von zahlreichen bunten Gestalten bevölkert wird, wenn eine Nacht lang getanzt und gelacht wird, dann ist es wieder ausgebrochen: das Faschingsfieber. Zum 26. Mal hatte die Feuerwehr Barsbüttel am Wochenende zu der beliebten Veranstaltung eingeladen. Wer mitfeiern wollte, musste kostümiert sein und sich rechtzeitig eine Eintrittskarte sichern. Denn die sind stets begehrt und schnell ausverkauft, eine Abendkasse gibt es nicht.
Die meisten Faschingsfieber-Gäste bereiteten sich langfristig auf diese Nacht vor, schließlich sollte das Outfit stimmen. "Man würde ja nie zweimal ein Kostüm anziehen, jedenfalls nicht auf der selben Party", erklärte Bella. So vier bis sechs Wochen habe sie überlegt, dann stellte sie ihr Outfit zusammen. Eine flotte Polizistin im Minirock war die Reinbekerin in dieser Nacht. Eine zweite Chance wird das Kostüm wohl in diesem Jahr nicht bekommen. "Lilabe ist ja in diesem Jahr am selben Tag", so Bella. "Aber ich habe mich für das Faschingsfieber entschieden, weil es hier im vergangenen Jahr so gut war."
Fantasievoll war auch ihre Freundin Anja unterwegs, die sich unter anderem für ein aufwändiges Make-up entschieden hatte. Eine halbe Stunde habe sie gebraucht, bis das Gesicht herrlich und ein wenig gruselig geschminkt war. "Eigentlich bin ich ja mehr der Halloween-Typ", sagte Anja, amüsierte sich aber auch beim Fasching hervorragend.
"Man will ja nicht immer das Gleiche anziehen", erklärten auch Annika, Nicole, Sastia und Sabine. Die Freudinnen haben ihre Verkleidung gemeinsam zusammengestellt. So leuchteten vier Hörner von vier Einhörnern durch die Partynacht. Das sah toll aus, hatte jedoch seine Tücken, denn die Hörner wollten nicht stabil auf den Köpfen stehen.
"Dabei haben wir daran schon ziemlich lange gebastelt", berichteten die Freundinnen, die aus Havighorst und Glinde zum Feiern gekommen waren.
Viele Ganoven und falsche Polizisten waren an diesem Abend in der Sporthalle unterwegs. Aber auch ein echter, dem das allerdings nicht anzusehen war. "Ich bin der Tulpenmann aus Amsterdam", behauptete Stephan. Im echten Leben ist der Barsbütteler bei der Wasserschutzpolizei in Hamburg. Auch der Tulpenmann war sozusagen doppelt da, denn sein Freund Andreas kam im gleichen Anzug. Die bunten Hingucker sind nicht nur für eine Nacht gedacht. "Das ist der Test für den Schlagermove", sagte Stephan.




Kriminalstatistik 2016: Wohnungseinbrüche
Zahl der Delikte stark gesunken

Hans-Jürgen Köhnke (l.) und Jürgen Funk stellten die Kriminalstatistik für den Bereich der Polizeidirektion Ratzeburg vor.

Foto: Schult

Südstormarn (bs) - Der Kreis Stormarn hat seinen Spitzenplatz bei der Zahl der Wohnungseinbrüche im Land Schleswig-Holstein verlassen und rangierte 2016 hinter Pinneberg und Segeberg auf dem dritten Platz. Dieser Trend wird auch durch die Zahl der Delikte in Barsbüttel, Glinde, Reinbek und Wentorf bestätigt, wie die aktuelle Kriminalstatistik der Polizeidirektion Ratzeburg verdeutlicht.
Im Kreis Stormarn gab es im vergangenen Jahr 778 Wohnungs-einbrüche, im Kreis Herzogtum Lauenburg insgesamt 555. Das erklärten Hans-Jürgen Köhnke, Leiter der Polizeiinspektion Bad Oldesloe, und Jürgen Funk, Leiter der Polizeidirektion Ratzeburg, bei der Vorstellung der Kriminalstatistik für 2016. Insgesamt ging die Zahl der Einbrüche im Bereich der Direktion, zu der die Kreise Stormarn und Herzogtum Lauenburg gehören, um 30 Prozent zurück.
Die meisten Wohnungseinbrü-che im Kreis Stormarn gab es im Städtevergleich in Ahrensburg gefolgt von Geesthacht und Reinbek. Dort wurden im vergangenen Jahr 78 Taten registriert, in 2015 waren es mit 139 noch fast 80 Prozent mehr. Im benachbarten Wentorf schlugen die Täter 57 Mal zu - 66 Einbrüche waren es noch ein Jahr zuvor.
Auch in Barsbüttel und Glinde ging die Zahl der Delikte laut Statistik spürbar zurück. Nach 58 Einbrüchen in 2015 wurden im vergangenen Jahr noch 41 gezählt. In Glinde ging die Zahl von 65 in 2015 auf 40 im vergangenen Jahr zurück.
Gefasst werden die meisten Einbrecher jedoch nicht. "Übersichtlich" nannte Köhnke die Aufklärungsquote von nur 6,3 Prozent, die sich gegenüber dem Vorjahr kaum verändert hat. Ein Problem sei, dass überwiegend Täter aus dem Ausland unterwegs sind, die zudem in der Anonymität der Großstadt Hamburg untertauchen. Dennoch sieht er das neue Konzept der Polizei als erfolgreich an. "Ich glaube, die Ermittlungsgruppen sind genau der richtige Weg." Funk betonte: "Die Aufklärungsquote stellt uns nicht zufrieden. Da können wir noch besser werden."
Dazu wurden Ermittlungsgruppen in Reinbek und Ahrensburg eingerichtet. Sie sind besetzt mit Spurensicherungsexperten, mit Zivilfahndungskräften und arbeiten zudem verstärkt in der Prävention.
Dass die Einbrecher die U-Bahn nutzen, zeigte das Beispiel Ahrensburg. Dort ging die Zahl der Wohnungseinbrüche im dritten Quartal auf 13 Delikte zurück, nachdem im ersten Quartal noch 67 Einbrüche und im zweiten Quartal 36 Delikte gemeldet worden waren. Von Juli bis September war der U-Bahnanschluss Ahrensburg gesperrt - und prompt gab es weniger Einbrüche. Im vierten Quartal stieg die Zahl dann aber wieder auf 37 Taten.
Die Information über die technische Sicherung der Wohnungen gehört ebenso dazu wie das Bemühen, Zeugen für die Taten zu gewinnen."Wir hoffen, dass unsere Anstrengungen Früchte tragen", sagte Funk. Welche der Maßnahmen zum Rückgang der Einbruchszahlen beigetragen hat, lasse sich so genau allerdings nicht feststellen. "Wir wollen den Tätern auf jeden Fall das Gefühl vermitteln, dass sie in unserem Bereich nicht unbeobachtet und unkontrolliert sind." Die Wohnungseinbrüche stellten weiterhin eine große Herausforderung dar: "Wir werden nicht nachlassen, um zu einer weiteren Reduzierung zu kommen."
Einen deutlichen Rückgang der Fälle verzeichnet die Statikstik der Polizei auch in der Gesamtkriminalität. "In den vergangenen zehn Jahren waren die Bürger hier nie sicherer als 2016", so Funk. Um 4,6 Prozent sank die Zahl der Taten, die von der Polizei bearbeitet werden mussten. Das gelte nicht nur für die absoluten Zahlen, ergänzte Köhnke. Den niedrigsten Stand seit Jahren habe es auch im Bezug zur Einwohnerzahl gegeben. Es wurden insgesamt 23.257 Straftaten registriert. Davon wurden 46,8 Prozent aufgeklärt, ein leichter Anstieg im Vergleich zum Vorjahr. 8.680 Tatverdächtige wurden ermittelt, davon sind rund ein Drittel Mehrfachtäter.
Während die Zahlen bei den häufigsten Delikten wie Diebstahl und Einbruch zurückgingen, war der Trend in anderen Bereichen gegenläufig. Leichte Steigerungen gab es im Vergleich zum Vorjahr bei Körperverletzung und Widerstand gegen Polizeibeamte. In den meisten Fällen waren die Täter dabei angetrunken. 57 Polizeibeamte wurden im Dienst leicht verletzt.









Hier finden Sie unsere Ausgaben als PDF-Dateien