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   Nr. 34
   20. August 2019
   51. Jahrgang
   
   
REINBEK
Kunstrasenplatz sportlich eingeweiht

Es goss in Strömen - doch die Reinbeker Fußballjugend ließ sich am vergangenen Sonn- abend nicht verdrießen und weihte den neuen Kunstrasenplatz auf dem Gelände des Sport- zentrums am Mühlen- redder mit vollem Körpereinsatz ein. Belohnt wurden die jüngsten Kicker der TSV Reinbek mit einem haushohen Sieg gegen die Gäste des FSV Geesthacht - und den ersten Sonnenstrahlen des Tages.

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GLINDE
Plattdeutsche Komödie im Bürgerhaus

Viele Zuschauer haben sie sicher im vergangenen Jahr vermisst, die Aufführung des Theoters ut de Möhl. Nun hat das Warten ein Ende. Allen Widrigkeiten zum Trotz präsentiert das Theoter im September die plattdeutsche Komödie von Petra Blume "Rommé to drütt". Zwar ist die Sanierung des Bürger- hauses noch immer nicht so weit vorangekommen, dass der Theaterverein seine Räume im Keller nutzen kann. Doch davon ließen sich die Aktiven nicht abhalten.

 
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Außerdem diese Woche in der
Glinder Zeitung ˇ Sachsenwald:

Reinbek
Jubiläums-Schau im Schloss


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Real Madrid Fußballcamp begeisterte den Nachwuchs
Kicken wie die "Königlichen"

Beim Willinghusener Sportclub trainierten 76 Kinder unter Leitung von Mika Feigenspan nach den Vorgaben der Jugendakademie des spanischen Rekordmeisters Real Madrid.

Foto: Kuhlmann

Barsbüttel (iku) - "Schuhe zu? Trinkflasche abgestellt? Durchgezählt?", mit diesen Fragen startete Mika Feigenspan die erste Trainingseinheit des Tages. 76 Kinder nahmen zum Ende der Ferien am Trainingscamp des berühmten Fußballvereins Real Madrid teil, der beim Willing-husener Sportclub seine Zelte aufgeschlagen hatte. In Willinghusen wird der Nachwuchs intensiv gefördert. Fußballspielen ist immer noch die beliebteste Sportart bei Kindern. Rund 85 Prozent der Aktiven sind Jungen. Auch in Willinghusen dominieren die Nachwuchskicker, doch einige Mädchen reihten sich ebenfalls bei den Talenten ein. Jugendleiter Sönke Hinz hatte sich mit Erfolg für das Fußballcamp der "Königlichen" für den Verein beworben. Trainiert wird nach den Vorgaben der Jugendakademie von Real Madrid.
Training ist Montag bis Freitag von 9 Uhr bis 15.30 Uhr", so der Cheftrainer Feigenspan. Vier weitere Trainer hat er an seiner Seite. Ballbehandlung, Passspiel und Zweikämpfe gehörten zu den Übungen der Sieben- bis 16-Jährigen genauso wie zwei Turniere. Der Elfjährige Luca ist eines der Fußballkinder. "Das Schusstraining finde ich richtig cool. Das Camp macht mir viel Spaß", sagt der Real-Madrid-Fan.
229 Euro mussten die Eltern für die Woche bezahlen. Außer einem Kompletttrikot mit Wunschnummer und Wunschname sind auch eine Trinkflasche und das einwöchige Training sowie das Mittagessen und Getränke im Preis enthalten. Zusätzlich zu den Kindern aus Reinbek, Glinde, Barsbüttel und Willinghusen kamen elf Kinder aus dem estländischen Keila, der Partnerstadt Barsbüttels. Mit zwei Trainern und vier Elternteilen sind sie angereist und nutzten die Chance, mit zu trainieren. Finanzielle Unterstützung erhielten sie von ihrer Heimatstadt. "Für uns ist es eine besondere Gelegenheit neben dem Camp auch die deutsche Kultur zu erleben", so Kenno Muraveiski, einer der beiden estländischen Trainer.
Trainiert wurde in fünf Gruppen, die nach bekannten Spielern des Vereins benannt wurden. Allen voran Toni Kroos, der Schirmherr des Fußballcamps ist. Neben den sportlichen Übungen ging es ebenso um Soft Skills im Team. So gab es beispielsweise einen Preis für den besten Teamplayer, demjenigen, der sich durch sein soziales Verhalten in der Gruppe herauskristallisierte. "Der respektvolle Umgang miteinander ist uns wichtig", so der 20-jährige Feigenspan. Aber auch der "Best Player" wurde gekürt und erhält die Gelegenheit, an einem Auswahlturnier in Berlin teilzunehmen. Wer dort zu den Siegern zählt, darf dann in ein Camp nach Spanien und im Stadion des Fußballclubs Real Madrid trainieren. Sicher wird der Verein diese Auswahl dazu nutzen, seinen Nachwuchs zu generieren.
"Im nächsten Jahr bewerben wir uns wieder", sagt Nils Flemming, Vorsitzender des Willinghusener Sportclubs. Doch vorher gibt es ein weiteres besonderes Angebot: Der FC St. Pauli kommt nach Willinghusen. In den Herbstferien vom 7. bis 11. Oktober findet das Fußballcamp der Rabauken statt. Informationen und Anmeldung online unter www.rabauken.fcstpauli.com.




SPD Stormarn unterstützt die Kandidatur
Rückendeckung für Nina Scheer

Die Bundestagsabgeordneten Professor Dr. Karl Lauterbach und Dr. Nina Scheer kandidieren gemeinsam für den SPD-Bundesvorsitz.

Foto: PT

Bad Oldesloe (hap) - Bei ihrem Bestreben um den Parteivorsitz der SPD bekommt Dr. Nina Scheer Rückendeckung aus dem Kreis Stormarn. Die Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis Herzogtum Lauenburg/Stormarn-Süd möchte zusammen mit dem SPD-Gesundheitsexperten Professor Dr. Karl Lauterbach Nachfolgerin von Andrea Nahles werden.
Nach dem Rückzug von Nahles suchen die Sozialdemokraten derzeit einen neuen Vorsitzenden und schließen dabei auch eine so genannte Doppelspitze nicht aus. In einem bislang einmaligen Verfahren können sich bis zum 1. September Genossen bewerben, die sich für dieses Amt berufen fühlen. Lauterbach und Scheer hatten ihre Bewerbung Anfang des Monats abgegeben.
Der SPD-Kreisvorstand Stormarn hat die Nominierung des Duos einstimmig unterstützt. Scheer und Lauterbach haben damit die für die Kandidatur notwendige Untersützung der SPD in fünf Kreisen oder Unterbezirken. Neben Stormarn sind dies die Kreise Herzogtum Lauenburg und Segeberg sowie die Unterbezirke Essen und Leverkusen.
"Die Arbeit von Nina Scheer schätze ich sehr", betont der Stormarner SPD-Kreisvorsitzende Tobias von Pein. Mit ihrer dialog-orientierten Art bringe sie Menschen zusammen. "Inhaltlich ist ihre fachliche Expertise im Energie- und Umweltbereich unübertroffen."
Die 47-jährige Sozialdemokratin vertritt den Wahlkreis Herzogtum Lauenburg/Stormarn-Süd seit 2013 im Bundestag. Die studierte Violinistin und Juristin war zuvor Geschäftsführerin des Bundesverbandes der grünen Wirtschaft. Seit 2017 ist sie SPD-Kreisvorsitzende in Herzogtum Lauenburg.
Die SPD-Mitglieder werden im Oktober in einem Votum über die neue Parteiführung befinden, die formell vom Bundesparteitag im Dezember gewählt wird.









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