Verlag Hans-Jürgen Böckel GmbH, Beim Zeugamt 4, 21509 Glinde, Telefon 040/710 90 80, Fax 040/710 90 888, E-Mail: info@glinder-zeitung.de, Druckauflage 41.400
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   Nr. 46
   12. November 2019
   51. Jahrgang
   
   
GLINDE
Volkshochschule in neuen Räumen

Neue Mitarbeiterin, neue Räume, neues Projekt, neue Homepage - bei der Glinder Volkshochschule hat sich in jüngster Zeit viel getan.
Carina Kinski ist "die Neue" bei der VHS. Sie ist hauptamtliche päda- gogische Mitarbeiterin, übernimmt bei Bedarf die Vertretung von VHS-Leiterin Dr. Marlies Lehmann. Carina Kinski betreut den Bereich Gesellschaft und Leben. Zudem wird sie ein neues Projekt aufbauen. Die VHS Glinde will Men- schen, die keinen Schulabschluss haben, darauf vorbereiten, die Prüfung abzulegen. Begonnen wird mit dem Ersten Allgemeinen Schulabschluss. Einen Dozenten gibt es bereits, Teilnehmer können sich jetzt melden. Die Finanzierung kann durch Bildungsgutscheine erleichtert werden.

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Außerdem diese Woche in der
Glinder Zeitung · Sachsenwald:

Wentorf
Eine Messe mit viel Programm

Reinbek
"SchlossPartie" war ein Publikumsmagnet

Barsbüttel
Seniorenmesse war ein voller Erfolg


SONDERSEITEN:

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Trauerbegleitung


Theoter ut de Möhl spielt "Der Rattenfänger von Hameln"
Märchenhafte Theaterwelt

Das Ensemble: (hinten v.l.) Leonie Stoller, Johanna Kraus, Katharina Kraus, Sophie Bruhn; (vorne v.l.) Carmen Bücker-Schöneberg, Marie Mutke, Lea Schmidt, Ute Zessner und Johanna Prall.

Foto: Pohlmann

Glinde (bs) - Es wird bunt auf der Bühne im Bürgerhaus, wenn das Theoter ut de Möhl sein Weihnachtsmärchen aufführt. Mit viel Elan wird geprobt, sodass "Der Rattenfänger von Hameln" zu einem eindrucksvollen Erlebnis für Kinder ab vier Jahren wird. Die liebevoll gestaltete Kulisse und die historischen Kostüme der Darsteller tragen dazu bei. Dieses Theater ist für Familien geeignet, auch bei den Aktiven. Ingeborg Stoller, die zusammen mit Karin Bach Regie führt, ist die Mutter von Schauspielerin Katharina Kraus und Großmutter von Johanna Kraus. Mit dabei ist auch Nichte Leonie Stoller.
Zu erleben ist das Märchenspiel in hochdeutscher Sprache am Mittwoch, 4. Dezember, um 15 Uhr. Eintrittskarten gibt es im Vorverkauf für sechs und sieben Euro in der Bücherkate und bei Edeka Meyer am Glinder Berg. Gruppenbestellungen sind möglich für Montag, 2. Dezember, und Mittwoch 4. Dezember, 11 Uhr. Auskunft und Buchung bei Wolfgang Pohlmann unter Telefon 040-710 47 34.




Museumsverein Reinbek feierte Geburtstag
Stadtgeschichte 30 Jahre bewahrt

Der Vorstand des Geschichts- und Museumsvereins (v.l.): Frank Manzel, Karin Karasch, Gisela Manzel und Hans-Peter Bünger.

Foto: Rutke

Reinbek (sr) - Seit 30 Jahren sorgen die Mitglieder des Geschichts- und Museumsvereins Reinbek dafür, dass der wertvolle Wissensschatz der Stadtgeschichte bewahrt wird. Mit vielen Mitgliedern und Gästen wurde das Jubiläum jetzt im Jürgen-Rickertsen-Haus gefeiert. Wichtigstes Projekt für die nahe Zukunft ist die Digitalisierung des Wissens.
Geleitet wird der Verein von Gisela Manzel, unterstützt wird sie seit drei Jahren von ihrem Sohn Frank Manzel. Zunächst sollte sich der 58-jährige nur um die Verwaltung des Vereins kümmern, inzwischen ist daraus echtes Interesse an der Geschichte Reinbeks geworden.
Wie viele andere Vereine möchte sich auch der Geschichtsverein verjüngen, um die Arbeit erfolgreich weiterführen zu können. Viele der aktuell 90 Mitglieder sind seit langem dabei und mit dem Verein alt geworden.
"Wir brauchen jetzt Leute, die Lust haben, projektbezogen zu arbeiten", erklärt Manzel. "Unser wichtigstes Projekt für die Zukunft ist der Aufbau einer Datenbank, mit der wir den enormen Wissensschatz, der in drei Jahrzehnten gesammelt wurde, digitalisieren, erhalten und verschlagworten wollen." Aus eigener Erfahrung weiß der Bankkaufmann, dass er neue Mitstreiter am besten begeistern kann, wenn jeder ein konkretes Projekt betreut.
Aus dem vorhandenen Wissen entstehen auch neue Aktivitäten: Ein gutes Beispiel dafür ist das Straßenverzeichnis der Stadt, dem der Verein mit der Digitalisierung neues Leben eingehaucht hat.
Eine Idee ist es, die stadtgeschichtlichen Spaziergänge ab dem kommenden Jahr wieder anzubieten. Dafür sucht Man-zel ebenfalls aktive Mitstreiter. Gesucht sind Personen, die Lust haben, Konzeption, Präsentation und Durchführung zu übernehmen.
Ein weiteres Projekt, dass sich leicht realisieren lässt, ist die Suche nach Reinbekern, die ihre eigene Geschichte erzählen möchten. "Wir denken an alle, die aus den Jahren zwischen 1960 und 2000 über ihre Erlebnisse aus Kindheit oder Jugend erzählen möchten", erklärt Frank Manzel. "Vielleicht kann das ja in den Familien in der Adventszeit zu Hause stattfinden", überlegt er und denkt dabei an die beliebte Reihe "Weißt Du noch?", die der Verein organisiert hatte. Und wer dann mit seinen persönlichen Erlebnissen etwas zum Wissensschatz des Vereins beisteuern möchte, macht den geschichtsinteressierten Reinbekern eine Freude. "Nichts von dem, was uns erzählt wird, wird veröffentlicht", versichert Manzel. "Wir wollen mit den Geschichten arbeiten."
Seine Mutter Gisela zeigte sich schon bei der Begrüßung der vielen Gäste pragmatisch. "Ich habe Mitgliedsanträge dabei", ließ sie die Anwesenden wissen. Die Idee trug schnell Früchte: Noch am Abend erhielt sie mehrere ausgefüllte Anträge zurück. Darunter auch einen von Bürgermeister Björn Warmer, der als Gast geladen war. Er dankte ihr für ihr jahrzehntelanges Engagement mit den Worten: "Sie sind eine bewundernswerte Frau."
Zum Jubiläum gab es mehrere Geschenke für den Verein: Warmer hatte die letzten Exemplare von Reinbek-Aufklebern dabei, auf denen die Bille falsch herum fließt, die Reinbekerin Kathrin Bluhm schenkte dem Verein ein historisches Service und von Mitglied Gudrun Maldfeld gab es einen rund 150 Jahre alten Krug mit der Aufschrift "Bei Trunk und Scherz bleibt froh das Herz". "Der hat schon meiner Großmutter gehört und ist immer in Familienbesitz gewesen", so die 88-jährige.
Alle Infos zum Museumsverein gibt es unter online www.museumsverein-reinbek.de.









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