Verlag Hans-Jürgen Böckel GmbH, Beim Zeugamt 4, 21509 Glinde, Telefon 040/710 90 80, Fax 040/710 90 888, E-Mail: info@glinder-zeitung.de, Druckauflage 41.400
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   Nr. 17
   24. April 2018
   50. Jahrgang
   
   
REINBEK
Tanz unter dem Maibaum am Rosenplatz

Die Drehleiter der Freiwilligen Feuerwehr Reinbek kann auf bis zu 23 Meter ausgefahren werden. Das ist am Dienstag, 1. Mai, auch notwendig. Allerdings werden die ehren- amtlichen Helfer der Wehr diesmal keine Menschen aus Hochhäusern retten, sondern sie wollen am Rosenplatz in luftiger Höhe die Maibaumkrone hissen.

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AUMÜHLE
Chopin-Gesellschaft plant ein Festival

Die Chopin-Gesellschaft Hamburg-Sachsenwald plant das erste Chopin-Festival in Hamburg. Vom 27. Juni bis zum 2. Juli werden renommierte Pianisten zu hören sein. Als Schirmherrin konnten die Veranstalter die Senatorin Dr. Melanie Leonhard gewinnen.

 
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Außerdem diese Woche in der
Glinder Zeitung ˇ Sachsenwald:

Glinde
Straßenausbau bald ohne Zuzahlung

Wentorf
Gelungener Start in den Frühling


SONDERSEITEN:

Wirtschaft in Barsbüttel

Reinbek erwartet Sie



Feuerwehrnachwuchs löscht Brände und rettet Menschen in Not
Großeinsatz in Barsbüttel

Die Feuerwehranwärter zeigten ihr Können bei der Abschlussübung in Barsbüttel.

Foto: Möller

Barsbüttel (cmr) - Voller Einsatz bei strahlendem Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen: 25 Ehrenamtler haben sich am Sonnabend in Barsbüttel an der Abschlussübung zur Feuerwehr-Anwärterausbildung der Südstormarner Wehren beteiligt. Nach der Lernerfolgskontrolle zu Themen wie Rechtsgrundlagen und Gerätekunden bewältigten sie beim praktischen Teil in voller Montur diverse Lösch- und Rettungseinsätze.
Wichtig bei diesem Grundausbildungslehrgang ist Teamarbeit. Und auch auf diesem Gebiet konnten die elf Frauen und 14 Männer aus vier Gemeinden im Kreis Stormarn punkten.
Der Nachwuchs der Südstormarner Feuerwehren hat sich bewehrt: Alle 25 Teilnehmer der Abschlussübung auf dem Gelände der Firma Inkutec in Barsbüttel bestanden den theoretischen und anschließend auch den praktischen Teil ihrer Ausbildung.
Dabei gab es in diesem Jahr eine Besonderheit: nur sieben Teilnehmer des achtwöchigen Grundlehrgangs, der so genannten Truppmann-Ausbildung Teil 1, waren zuvor bei der Jugendfeuerwehr aktiv und nicht wie sonst etwa die Hälfte. 18 Quereinsteiger komplettieren das Team, das seit März insgesamt 13 Ausbildungsdienste reihum in den Wehren Barsbüttel, Glinde, Havighorst, Ohe, Oststeinbek, Reinbek und Schönningstedt absolviert hatte. Dabei war der Feuerwehrnachwuchs rund 60 Dienststunden aktiv.
Die Anwärter im Alter von 17 bis 51 Jahren bewährten sich in Barsbüttel unter anderem bei der Rettung einer Person aus größerer Höhe, löschten einen Brand und kühlten einen Stickstoffturm.
Im Anschluss an die Übung wurden im Feuerwehrgerätehaus in Willinghusen die Urkunden überreicht, danach wurde gemeinsam gegrillt.
"Da hat sich ein tolles Team zusammengefunden", stellte sich Ausbildungsleiter Tim Pfrommer aus Stemwarde erfreut fest. Mit Blick auf viele zukünftige gemeinsame Einsätze betont er: "Es ist immer gut, wenn sie sich schon vorher kennen, dann gibt es auch keine Berührungsängste."
Nach einem Jahr wählt die Mitgliederversammlung den Nachwuchs in die aktive Wehr, der in den beteiligten Kommunen insgesamt 500 Kameraden angehören. Nachwuchssorgen haben die Wehren zur Zeit übrigens nicht, freuen sich aber immer über interessierte Bewerber.




Umfrage zu Wünschen der Jugendlichen
Gespräche sind am wichtigsten

Das Team mit den wichtigsten Aussagen: (v.l.) Dieter Busse-Trox, Jana Sarau, Carsten Helms, Carlo Blum, Charlotte Klein, Lüge Orlun und Mark-Oliver Soyka.

Foto: Schult

Glinde (bs) - Was sollte das neue Jugendzentrum bieten, um die jungen Glinder anzuziehen? Das wollten die Mitarbeiter des Jugendarbeitsteams erfahren. Sie bereiten sich bereits auf die neue Einrichtung vor, die in der ehemaligen Gaststätte Jever Deel entsteht. Die Mitglieder des Teams waren an verschiedenen Orten in der Stadt unterwegs und befragten die Jugendlichen. Dabei ging es auch um die Beschäftigungen in der Freizeit allgemein. Was die Jugendarbeiter dabei erfuhren, war für einige Überraschungen gut.
Die meisten Jugendlichen wollen in ihrer Freizeit Freunde treffen und persönliche Gespräche führen. Handys und elektronische Medien sind eher zweitrangig. Das gilt auch für die Informationen über Veranstaltungen. Gespräche, auch mit den Mitarbeitern des Jugendarbeitsteams, werden von vielen bevorzugt. WhatsApp, Facebook und ähnliches kommen erst danach.
Nicht alle Befragten haben bereits eine der bestehenden Einrichtungen genutzt. Doch jene, die dorthin kommen, stellen den Betreuern gute Noten aus, denn die werden als wichtiger Grund genannt, Spinosa, Gutshauskeller oder Spielmobil zu besuchen. Chillen und Spielen sind dann Lieblingsbeschäftigungen für die meisten. Aber auch Essen und Trinken sowie sportliche Betätigungen sind gefragt.
Das spiegelt sich auch in den Wünschen für Workshops im künftigen Jugendzentrum wider. Grafitti sprayen wollen besonders viele, Kochen und alkoholfreie Cocktails mixen möchten ebenfalls etliche Jugendliche lernen. Musik machen, Videos filmen und bearbeiten sowie Kraftsport waren weitere Wünsche, die häufig genannt wurden.
"Das hatten wir erwartet", berichtet Charlotte Klein, stellvertretende Leiterin des Jugendarbeitsteams. In der Spinosa werde bereits Kraftsport und Fitness sowie Grafitti angeboten und gut angenommen. Wie und ob sich die weiteren Wünsche im neuen Zentrum erfüllen lassen, wird jetzt geplant.
Nicht alles, was die Kinder und Jugendlichen von dem Team erwarten, wird es auch erfüllen können. So wird vielfach Unterstützung bei den Hausaufgaben gewünscht. "Das können wir nicht leisten. Wir können nur einen ruhigen Raum dafür schaffen", so Charlotte Klein. Hilfe bei Bewerbungen, bei Mobbing und Streit sowie Stress mit den Eltern wünschen sich Jugendliche zudem. Ebenso ist Hilfe beim Selbstständigwerden, bei der Wohnungssuche und bei den Finanzen gefragt. "Um dem Bedarf an Hilfsangeboten gerecht zu werden, sind Kooperationen mit spezialisierten Fachkräften und Trägern erforderlich", erklärt Charlotte Klein.
Insgesamt sieht sie die Umfrage als sehr sinnvoll und erfolgreich an. Sie hätten neue Kontakte geknüpft und bestehende vertieft. Dabei sei deutlich geworden, dass das Vertrauen in das Jugendarbeitsteam groß ist. Bezogen auf das neue Jugendzentrum bedeute das, es muss gute Qualität geboten werden, dann kann es zu einem neuen "Lieblingsort" für junge Glinder werden. Obwohl noch nicht feststeht, wann das Jugendzentrum fertig wird, hat die Suche nach einem Namen begonnen. Die Jugendlichen durften ihre Vorschläge während der Präsentation der Umfrageergebnisse auf dem Marktplatz einbringen. Der Kinder- und Jugendbeirat hatte die Idee gehabt, die künftigen Nutzer so einzubeziehen.






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