Verlag Hans-Jürgen Böckel GmbH, Beim Zeugamt 4, 21509 Glinde, Telefon 040/710 90 80, Fax 040/710 90 888, E-Mail: info@glinder-zeitung.de, Druckauflage 41.400
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   Nr. 49
   03. Dezember 2019
   51. Jahrgang
   
   
GLINDE
Viel Lob für gelungene Sanierung

Immer mehr Teilnehmer finden sich zu den Seniorennachmittagen der Arbeiterwohlfahrt ein. Künftig werden sie noch lieber kommen, denn die Treffen finden nun in frisch renovierter Umgebung statt. "Es ist sehr schön geworden", waren sich alle bei der Einweih- ungsfeier im Gemein- schaftsraum am Willing- husener Weg einig. Etliche Jahre hatte sich der Vorstand der Wohlfahrtsorganisation darum bemüht, dass die heruntergekommene Anlage saniert wurde. Nun ging es ganz schnell. In diesem Jahr kam die Zusage vom Eigentümer, der Wohnungsbau- gesellschaft Vonovia und kurz darauf rückten auch schon die Handwerker an. Ein neuer Fußboden, frisch gestrichene Decken und Wände, eine neue Küchenzeile sowie die Sanierung der Sanitär- räume und der Elektrik sind abgeschlossen.

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REINBEK
41. Weihnachtsmarkt im Schloss

Rund 90 Aussteller sind vertreten, wenn der 41. Reinbeker Weihnachts- markt am zweiten Adventswochenende im Schloss seine Türen öffnet - kostenlos wie in jedem Jahr. Den rund acht Meter hohen Weihnachtsbaum auf dem Schlosshof hat ein Reinbeker Bürger gespen- det. Die dekorativen Märchenfiguren aus Holz vom Gewerbebund Reinbek waren schon oft zu Gast, ebenso wie der Weihnachtsmann, der in diesem Jahr wieder vorbeischaut.

 
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Außerdem diese Woche in der
Glinder Zeitung ˇ Sachsenwald:

Wentorf
Vorweihnachtlicher Treff für alle


SONDERSEITEN:

Knack die Nuss

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Die "Glinder Melange" probt für einen sehr besonderen Kuraufenthalt im Gutshaus
Wo das Verrückte ganz normal ist

Ein fröhliches Team - Mitglieder der "Glinder Melange" bei der Probe.

Foto: Schult

Glinde (bs) - "Kommen Sie zu uns zur Kur", lockt die "Glinder Melange". Die Theatergruppe, die im Gutshaus probt und auftritt, hat dafür ein ganz besonderes Programm vorbereitet. Mit ungewöhnlichen Anwendungen, individuellen Lebensweisheiten, einer große Portion Humor und Himbeergeist werden in diesem Kurhotel auch schwierige Probleme gelöst.
"Alles andere als normal" ist der Untertitel für das Stück, das die Theatergruppe wieder selbst geschrieben hat. Bevor Wolfgang Schmitt sich daran machte, die zwölf Szenen zu gestalten, haben die Mitglieder der "Glinder Melange" Erlebnisse und Beobachtungen aus ihrem Leben zusammengetragen. Dabei flossen nicht zuletzt eigene Kuraufenthalte ein. Fast Normales oder auch sehr Skurriles gab es zu berichten. So wie von Renate Prehm, die einen Psychologen erlebte, der immer eine Wand im Rücken haben musste. Wer ist Patient und wer gehört zum Personal - da fällt die Zuordnung bisweilen schwer.
Auch Spielleiterin Katrin Ackermann konnte einiges beitragen. "Es ist nicht nur komisch und verrückt, unsere Zuschauer können bestimmt auch wieder etwas Ernsthaftes mitnehmen", ist sie überzeugt. Ob die Besucher nun allerdings die Therapie "Aus dem Fenster gucken" wählen oder sich für eine der anderen Anwendungen begeistern, wird sicher jeder Zuschauer anders entscheiden.
"Aber wir haben vor allem ganz viel Spaß bei der Sache", ergänzt Frank Lauterbach, der den Kurdirektor gibt. "Und keiner hat Starallüren." "Oder alle", kommt gleich voller Gelächter die Antwort anderer Gruppenmitglieder. Das Vergnügen wird sich sicher auf die Zuschauer übertragen.
Noch wird eifrig geprobt, doch der Vorverkauf für die Vorstellungen am Sonnabend, 25., und Sonntag, 26. Januar, hat begonnen. Die abendfüllenden Aufführungen im Gutshaus starten um 18 Uhr. Die Eintrittskarten kosten zehn Euro. Kartenbestellungen nimmt Barbara Bednarz entgegen: Telefon 040-18 19 82 35 und 01523-40 44 833, E-Mail babed52@freenet.de. Eine Abendkasse wird eingerichtet.




Autorin soll Hamburger Ehrenbürgerin werden
Hohe Würdigung für Kirsten Boie

Kinder liegen Kirsten Boie besonders am Herzen, nicht nur in Deutschland. Auch in Swasiland ist sie für die Jüngsten aktiv.

Foto: Schult

Barsbüttel (bs) - Ihr Herz gehört den Kindern. Kirsten Boie schreibt Geschichten für die Kleinen, die die Fantasie anregen und Mut machen. Kindern das Lesen nahezubringen, ist ein wichtiges Anliegen der Autorin. Das Engagement soll ihr jetzt eine weitere, besondere Ehrung einbringen, hat der Hamburger Senat beschlossen. Die gebürtige Hamburgerin soll Ehrenbürgerin der Hansestadt werden. Noch muss die Bürgerschaft zustimmen.
"Natürlich habe ich mich sehr über den Vorschlag des Senats an die Bürgerschaft gefreut - vor allem auch, weil er in meinen Augen eine Wertschätzung der Kinderliteratur, des Lesens und der Leseförderung ausdrückt" erklärt Kirsten Boie dazu. Aus Respekt vor der Entscheidung der Bürgerschaft wolle sie sich darüber hinaus jedoch noch nicht dazu äußern.
Seit 40 Jahren lebt Kirsten Boie in Barsbüttel und wird von den Mitbürgern sehr geschätzt. Für die Kinder, die sie häufig mit Lesungen erfreut, ist sie vor allem die nette Frau in der Nachbarschaft, deren Bücher sie sehr mögen. Allerdings eine besondere Nachbarin, denn schließlich trägt Barsbüttels Grundschule den Namen Kirsten Boies.
In ihrem Heimatort, mit Blick in die Natur, ist kürzlich ihr neuestes Buch "Vom Fuchs, der ein Reh sein wollte" entstanden. Die Erfinderin von Ritter Trenk, Seeräubermoses oder den Kindern vom Möwenweg gab in den 1980er Jahren ihren Beruf als Lehrerin für ihre eigenen Kinder auf. So kam es, dass sie ihr erstes Buch schrieb. Inzwischen hat die promovierte Literaturwissenschaftlerin über 100 Titel veröffentlicht.
"Lesen ist nach wie vor das Nadelöhr in die Gesellschaft und die Grundlage für alles Weitere", betonte Boie in ihrer Dankesrede bei der Verleihung der Plakette "Der Förderin des Buches". Im August 2018 hatte die 69-Jährige die Hamburger Erklärung "Jedes Kind muss lesen lernen" mit initiiert und so eine bundesweite Diskussion zur Leseförderung angestoßen.









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