Verlag Hans-Jürgen Böckel GmbH, Beim Zeugamt 4, 21509 Glinde, Telefon 040/710 90 80, Fax 040/710 90 888, E-Mail: info@glinder-zeitung.de, Druckauflage 41.400
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   Nr. 3
   15. Januar 2019
   51. Jahrgang
   
   
REINBEK
VHS: Angebot nochmals erweitert

Ob Kultur, Gesellschaft, Gesundheit, Beruf oder Sprachen - in Sachen Weiterbildung deckt die Volkshochschule (VHS) Sachsenwald ein enormes Themen- spektrum ab. 301 Kurse gibt es im neuen Semester - noch ein bisschen mehr als im vergangenen Jahr. "Wir haben im Herbstsemester rund 2.500 Teilnehmer verzeichnet. Damit bin ich sehr zufrieden", teilt VHS-Leiter Simon Bauer mit.

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OSTSTEINBEK
Umfrage zum Sport gestartet

Oststeinbeks Verwaltung will es genau wissen. Wie viel Sportangebote werden heute und zukünftig benötigt, wie viele gibt es bereits und wo gibt es Handlungs- bedarf? Um ein genaues Bild der Lage zu erhalten, hat die Gemeinde nun eine anonyme Umfrage gestartet und hofft auf einen großen Rücklauf. Denn der ist wichtig, um ein möglichst genaues Bild der sportlichen Betätigung zu bekommen für einen Sportent- wicklungsplan. Damit soll auf die tatsächlichen Bedürfnisse in der Gemeinde besser eingegangen werden. Die Fragebögen sind mit dem Mitteilungsblatt der Gemeinde an alle Haushalte verteilt worden und liegen in der Bücherei, Sportstätten, Kitas und im Rathaus aus, stehen aber auch auf der Internetseite der Gemeinde als Download bereit. Die Umfrage soll ein möglichst repräsen- tatives Bild der Sport- gewohnheiten der Ost- steinbeker und Havig- horster ermöglichen. Wichtig dabei sind auch die Aussagen der Bürger, die keinen Sport treiben.

 
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Außerdem diese Woche in der
Glinder Zeitung ˇ Sachsenwald:

Wentorf
Wolfgang Warmer neuer Ehrenbürger


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Bürgermeister bei Neujahrsempfang in Barsbüttel verpflichtet
Jetzt darf er weiter arbeiten

Rainer Eickenroth (l.) und Bürgervorsteher Peter Eckwerth überreichten Thomas Schreitmüller die Vereidigungsurkunde

Foto: Kuhlmann

Barsbüttel (iku) - "Wir kommen immer gern zum Neujahrsempfang. Es ist eine Tradition und wir treffen hier nette Leute", sagt Ursula Priesmeier. Die Barsbüttelerin ist mit ihrem Mann Horst und ihrer 96-jährigen Mutter Elsa Leiding in die Aula der Erich-Kästner-Schule gekommen. Seit Jahren ist es für viele Bürger in der Gemeinde eine Selbstverständlichkeit, dabei zu sein. "Ich lasse seit 25 Jahren keinen Neujahrsempfang aus", sagt Friedrich-Wilhelm Tehge, Politiker der Gemeinde. Rund 400 Bürger, Politiker und Wirtschaftsvertreter zählten zu den Gästen, die Bürgervorsteher Peter Eckwerth bei seinen Begrüßungsworten lauschten.
Thomas Schreitmüller machte eine kleine Zeitreise durch das Jahr 2018. Die Wahl der Gemeindevertretung, des Bürgervorstehers Peter Eckwerth und die Wahl des Seniorenbeirats mit dem Vorsitzenden Dr. Michael Wietzke fanden genauso Erwähnung wie einige Jubiläen: Zum 60-jährigen Bestehen des Willinghusener Sportclubs gab es einen Kunstrasenplatz, das Stemwarder Pfingstfest wurde zum 50. Mal gefeiert, seit 35 Jahren gibt es das Sommerfest der Vereine und Verbände und seit 25 Jahren existiert die Städtepartnerschaft mit Keila in Estland. Zum 20. Mal fand der Volkslauf statt und die Geigen-AG musiziert seit 15 Jahren.
Neu ist die Familienbetreuung mit dem "Kindercampus" und fehlen durfte nicht der Ehrenpreis für ehrenamtliches Engagement, der im vergangenen Jahr an den Vorsitzenden der Bürger-Stiftung Detlef Bösch verliehen wurde, sowie die 150. Blutspende von Uwe Riemann.
Außerordentliches Engagement zeichnet die Gemeinde aus: 1.000 Typisierungen haben stattgefunden, um einem an Leukämie erkrankten Schüler zu helfen, 8.000 Euro sind an Spenden zusammengekommen. Zu guter Letzt freut sich Thomas Schreitmüller darüber, dass die Baumaßnahme an der Barsbütteler Straße pünktlich abgeschlossen werden konnte.
"Wir kümmern uns weiter um bezahlbaren Wohnraum", so der Bürgermeister mit Blick auf 2019. "Bei den Feuerwehren in Stellau und Willinghusen sind Baumaßnahmen durchzuführen." Auch in Stemwarde seien Veränderungen geplant. Der Ausbau des Glasfasernetzes soll voran getrieben werden, der in Stellau, Stemwarde und dem Gewerbegebiet bereits in den Startlöchern steht.
Das Dorfgemeinschaftshaus in Willinghusen würde in der Planung Form annehmen und die Ortsentwicklungskonzepte in Stellau und Willinghusen konkretisiert. Für Stemwarde steht eine Ortsentwicklung im kommenden Jahr auf der Agenda. Ostern 2020 soll das Rathaus in Barsbüttel fertig sein. "Bei allem müssen wir die Finanzen im Blick behalten", sagt Schreitmüller. Steuererhöhungen seien nicht geplant. Die Gebühren für Abwasser steigen von 1,81 Euro auf 1,87 Euro pro Kubikmeter. Das 15 Hektar große Gewerbegebiet nördlich von Höffner soll konkretisiert werden.
Gefeiert wird die 15-jährige Städtepartnerschaft mit Callington in England und die Umbenennung der Grundschule Barsbüttel in Kirsten-Boie-Schule. Die Kinderstadt Stormini wird in diesem Jahr ihre Zelte in Barsbüttel aufschlagen und Kindern einen Einblick in den Kreislauf von Arbeit, Geld und Konsum zu geben.
Landrat Dr. Henning Görtz resümiert: "Alle Neujahrsempfänge sind anders. In Barsbüttel bin ich zum ersten Mal, es ist eine tolle Stimmung hier. Die Vorträge sind informativ und sehr wertschätzend sowohl für ehrenamtlich agierende Bürger aber auch für die, die für ihre Arbeit bezahlt werden."




33 Jahre Glinder Kulturwochen
Drei Monate voll toller Events

Die Big Band "Champagne" wird zum Start der Glinder Kulturwochen ein Konzert gestalten.

Foto: PT

Glinde (bs) - Vor 33 Jahren fing es an. Da setzte Dieter Teske die Idee um, der Stadt Kulturwochen zu bescheren. Konzerte, Ausstellungen, Feste und vieles mehr werden seitdem von März bis Juni unter einem Begriff verbunden. Der Leiter der Musikschule Glinde wollte damit nicht nur die eigenen Konzerte fördern. "Ich hatte festgestellt, dass einzelne Veranstaltungen leicht untergehen", erklärt er. "Wenn sie unter einem gemeinsamen Dach erscheinen, werden alle aufgewertet. Mit den Kulturwochen können wir die Vielfalt der Angebote in der Stadt bewusst machen."
Nicht zuletzt seien die Kulturwochen als Ganzes leichter zu bewerben. Dazu gibt es unter anderem ein Programmheft, an dessen Finanzierung sich die Stadt beteiligt. Aber auch Sponsoren und vor allem viel ehrenamtliche Arbeit tragen dazu bei, dass etliches in der Kulturwoche erlebt werden kann, ohne Eintritt zu bezahlen. Dazu gehören wieder Straßenkonzerte sowie weitere Events, die bei gutem Wetter unter freiem Himmel genossen werden können.
So fanden sich erneut Glinder Vereine und Institutionen zusammen, um für die Mitbürger ein abwechslungsreiches Angebot zu gestalten. Seit dem Herbst des vergangenen Jahres bereiten 18 Kulturträger insgesamt 24 Veranstaltungen vor: Konzerte, Tanz-Events, Ausstellungen, Lesungen, Theateraufführungen und Filmvorführungen sowie einiges mehr.
Im Mittelpunkt stehen dabei die traditionellen Großveranstaltungen wie die Form(A)RT des Kunstvereins, der Bauernmarkt, der Fischzug und die Musikpromenade. Seit dem vergangenen Jahr gehört auch das ClassicBeatFestival dazu, das der Verein Stadtmarketing ins Leben gerufen hat.
Zudem gibt es wieder zahlreiche kleinere Veranstaltungen. "Man darf auf die fünfte Glinder Jahreszeit, wie die Kulturwochen inzwischen genannt werden, gespannt sein", betont Teske.
Die Programmhefte werden Mitte März erscheinen. Die Übersicht wird dann mit der Glinder Zeitung o Sachsenwald an alle Haushalte in der Stadt verteilt. So können die Glinder sicher sein, kein wichtiges kulturelles Ereignis aus dem Veranstaltungsreigen zu verpassen.
Zum Auftakt der Kulturwochen spielt am Sonntag, 31. März, die Big-Band "Champagne" im Forum. Pop und Swing stehen auf dem Programm des Events, das von der Musikschule organisiert wird. Der Kartenvorverkauf für das Konzert wird Anfang Februar starten, so Dieter Teske. Den Vorverkauf übernehmen die Musikschule, Juwelier Gustke und Edeka Meyer.









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