Verlag Hans-Jürgen Böckel GmbH, Beim Zeugamt 4, 21509 Glinde, Telefon 040/710 90 80, Fax 040/710 90 888, E-Mail: info@glinder-zeitung.de, Druckauflage 41.400
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   Nr. 14
   31. März 2020
   52. Jahrgang
   
   
Glinde
Wie sieht es aus auf dem Wochenmarkt? Abstand halten ist angesagt.

Mittwoch 10 Uhr, Sonnenschein, beste Wochenmarktzeit. Doch der gemütliche Bummel über den Marktplatz, bei dem die Glinder nicht nur einkaufen, sondern auch Bekannte treffen und zum Klönschnack zusammen- stehen, fällt diesmal aus. Es ist ungewöhnlich ruhig. Die meisten Besucher sind vorsichtig, bleiben auf Abstand und halten sich nicht lange auf. Das Kontaktverbot ist hier nicht nur eine abstrakte Vorschrift, es wird bewusst umgesetzt. Mehr als zwei Menschen stehen nicht zusammen und selbst die halten fast alle gebührenden Abstand. Wer da ist, erledigt zumeist schnell seine Einkäufe und verschwindet dann flugs wieder.

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Reinbek
Gespräch mit Bürger- meister Björn Warmer. Warum er für eine zweite Amtszeit antritt.

Am 26. Juli wählt Reinbek einen neuen Bürger- meister. Einziger Kan- didat: Amtsinhaber Björn Warmer. Im Gespräch mit Redakteur Harald Prädel zieht der 45-jährige Jurist Bilanz.

 
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Wir sind für Sie da
Umziehen mit professioneller Hilfe ist weiter möglich.

GBO informiert
Für die Gewerbebetriebe in Oststeinbek ist die Lage unterschiedlich.

Auto News
Die Autowerkstätten sind auch in der Krise weiterhin geöffnet.


Corona im Altenheim
Rentnerin in Wentorf mit dem Virus infiziert


Ärzte und Sanitäter des Rettungsdienstes rüsten sich mit Schutzanzügen für den Einsatz.

Foto: rtn

Wentorf Großeinsatz der Rettungskräfte in Wentorf: Eine Bewohnerin eines Alten- und Pflegeheims war positiv auf eine Infektion mit dem Corona-Virus getestet worden.

von Harald Prädel

Polizeibeamte sperrten die Straße in dem Wohngebiet in Wentorf weiträumig ab, Mitarbeiter der Technischen Einsatzleitung des Kreises Herzogtum Lauenburg waren ebenso vor Ort wie Notärzte und Sanitäter. Nachdem bei einer Rentnerin aus einem Alten- und Pflegeheim im Krankenhaus eine Infektion mit dem Corona-Virus festgestellt worden war, wurden alle Bewohner und die Pflegekräfte des Heims untersucht.
Der Leitende Notarzt des Kreises Herzogtum Lauenburg, Dr. Stefan Behrens, traf die Anordnung, Bewohner und Mitarbeiter des Heims unter Quarantäne zu stellen und dort medizinisch zu versorgen. Eine Einlieferung ins Krankenhaus komme nicht in Frage, um nicht später benötigte Kapazitäten zu blockieren.
Die erkrankte Rentnerin ist inzwischen auf dem Weg der Besserung, wie Karsten Steffen von der Kreisverwaltung gestern auf Anfrage erklärte. Im Auftrag des Kreises Herzogtum Lauenburg versorgen jetzt Fachkräfte einer Zeitarbeitsfirma die Bewohner des Heims.






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