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   Nr. 30
   23. Juli 2019
   51. Jahrgang
   
   
OSTSTEINBEK
Reiter aus Havighorst mit Sport und Spaß

Der Reitverein Oststein- bek-Havighorst (ROH) hat sich laut Satzung der Gesundheitsförderung und Leibesertüchtigung, insbesondere der Jugend- lichen, durch Reiten und Voltigieren verschrieben. Rund 120 Pferdefreunde aller Altersstufen sind im ROH organisiert und nutzen das breit gefächerte Angebot im Breiten-, Freizeit- und Leistungssport mit Pferden.

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REINBEK
Ein besonderes Geschenk für die Gemeinde

Bürgermeister Björn Warmer hat kürzlich ein ganz besonderes Ge- schenk erhalten: Der 90-jährige Reinbeker Ewald Berggeest, leidenschaft- licher Modellbauer, hat das Jürgen Rickertsen Haus im Miniaturformat nachgebaut und der Stadt geschenkt. Die Idee dazu hatten Helmut Uder und Jörg Wischermann vom Sozialverband. Sie wollen damit die Angebote der Senioreneinrichtung noch bekannter machen. "Ich habe Ewald an seinem 90. Geburtstag im Februar gefragt, ob er Lust hat, so ein Modell zu bauen", erinnert sich Uder. Er hatte mit etwa einem Jahr Bauzeit gerechnet und staunte nicht schlecht, als es schon nach zwei Wochen hieß: "Das Modell ist fertig."

 
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Außerdem diese Woche in der
Glinder Zeitung ˇ Sachsenwald:

Glinde
Möllner Landstraße ab Montag gesperrt

Glinde
Gemeinschaftsraum: Hoffen auf Sanierung

Reinbek
Zehn-Minuten-Takt für S 21 möglich


SONDERSEITEN:

Gewinnspiel

Auto News


Geflüchtete Frauen haben ihre Angst überwunden
Selbstbewusst auf dem Rad

Sind stolz auf den gemeinsamen Erfolg: Die Teilnehmer des Fahrradkurses für Frauen mit Kursleiterin Nesrim Yasar-Ziegler sowie Gerd Schick und Peter Smith aus der Fahrradwerkstatt.

Foto: Schult

Glinde (bs) - "Wenn eine Frau sagt, ich will das, dann kann sie alles schaffen", sagte Kevser Oguz. So sagte sich die 45-jährige Migrantin: "Ich will Fahrrad fahren", belegte den Kurs bei der Volkshochschule und lernte radeln. So wie sie haben 13 weitere Frauen die für sie bis dahin ungewohnte oder völlig neue Art der Fortbewegung gelernt. Sie kamen unter anderem aus Afghanistan, Kurdistan, Asabaidschan und Usbekistan, Ländern, in denen es nicht üblich oder gar nicht erlaubt ist, dass Mädchen oder Frauen radeln. "Sie haben dabei gleichzeitig ihr Selbstbewusstsein gestärkt", erklärt Kursleiterin Nesrim Yasar-Ziegler. Denn die Frauen mussten ihre Angst überwinden. Stürze gab es dennoch und viele blaue Flecke sowie Abschürfungen ertrugen die Damen. Kevser Oguz hat ein Loch in der Hose von einem Sturz, aber das hält sie nicht davon ab, wieder auf das Fahrrad zu steigen. "Das hat sehr gut geklappt", sagt Nesrim Yasar-Ziegler. Eine Woche lang wurde vormittags geübt. Damit die Frauen dabei ungestört waren, hatte die Volkshochschule eine Kinderbetreuung angeboten. Gemeinsam mit Carina Kinski, der Flüchtlingskoordinatorin Glindes, sowie ehrenamtlichen Helfern aus der Fahrradwerkstatt des Flüchtlingshilfevereins wurde das Projekt organisiert. Die Räder, auf denen die Frauen übten, waren gespendet worden. Viele Bürger folgten der Bitte der VHS, so dass es für einen weiteren Kurs reichen wird. Ihre Räder durften die Frauen nach bestandener Prüfung behalten.




Land gibt Zuschüsse von neun Millionen Euro
Mehr Geld für Feuerwachen

Der Architekten-Entwurf für die neue Reinbeker Feuerwehrwache: Die Fassade wird komplett mit Holz verkleidet.

Zeichnung: Jan Derveaux

Stormarn (ms) - Die Feuerwehren in Reinbek, Stemwarde, Willinghusen und Todendorf erhalten einen Teil der neun Millionen Euro, mit denen das Land Schleswig-Holstein in diesem Jahr Einrichtungen zur Brandbekämpfung fördert. Insgesamt wird diese Summe für Sanierungen und Neubauten von 73 Feuerwehrhäusern und Fahrzeughallen sowie für sechs Kreiseinrichtungen des Feuerwehrwesens aufgewendet. Für 2020 sind weitere zwei Millionen Euro vorgesehen. Die Antragsfrist läuft bis Mitte September.
"In Reinbek wird der Neubau des Feuerwehrgerätehauses mit 300.000 Euro gefördert. Barsbüttel erhält für Neu- und Umbauten in Stemwarde 132.083,77 Euro und Willinghusen 85.465,97 Euro", berichetet der CDU Landtagsabgeordnete Lukas Kilian (CDU) von der Unterstützung in seinem Wahlkreis. "Ich freue mich sehr für die Freiwillige Feuerwehr Siek, die für den Neubau einer Fahrzeughalle eine Förderung von 155.392,67 Euro erhalten wird" sagte der Chef der CDU-Landtagsfraktion Tobias Koch, in dessen Wahlkreis Siek liegt.
Schleswig-Holsteins Innenminister Hans-Joachim Grote (CDU) gab die Förderungen zusammen mit Landesbrandmeister Frank Homrich und Jochen Nielsen als Vertreter der Kommunalen Landesverbände bekannt. ."Wir stellen die Verteilung der Fördermittel heute ganz bewusst gemeinsam vor", sagte Grote. "Denn eine Förderung der Einrichtungen unserer Feuerwehren in dieser bislang nicht dagewesenen Größenordnung ist nur deshalb möglich, weil unsere Kommunen zu den vom Land zur Verfügung gestellten vier Millionen Euro noch einmal Rückflüsse aus dem Kommunalen Finanzausgleich in Höhe von fünf Millionen Euro oben drauf gepackt haben." Gemeinsam mit dem Landesfeuerwehrverband, den kommunalen Spitzenverbänden sowie der Hanseatischen Feuerwehr-Unfallkasse sei die Verteilung nach bestem Wissen fair und gerecht organisiert worden.
"Durch die Entwicklung eines Punktesystems konnten wir eine größtmögliche Gerechtigkeit bei der Mittelzuweisung erreichen und kleine wie große Projekte in kleinen und großen Kommunen gleichmäßig berücksichtigen", sagte Landesbrandmeister Frank Homrich, Vorsitzender des Landesfeuerwehrverbandes Schleswig-Holstein. Insgesamt erfüllten nur sieben Anträge nicht die notwendigen Fördervoraussetzungen.









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