Verlag Hans-Jürgen Böckel GmbH, Beim Zeugamt 4, 21509 Glinde, Telefon 040/710 90 80, Fax 040/710 90 888, E-Mail: info@glinder-zeitung.de, Druckauflage 41.400
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   Nr. 38
   17. September 2019
   51. Jahrgang
   
   
REINBEK
Hilfe in allen Rentenfragen

Stehen Sie kurz vor der Rente und kennen sich mit den Formalitäten nicht aus? Haben Sie Anspruch auf Witwen- oder Waisen- rente und wissen nicht, wo Sie sie beantragen müssen? Oder haben Sie Fragen zur Erwerbsunfähigkeits- rente? Dann hilft Ihnen ab dem 1. Oktober Dieter Breuer in Reinbek weiter.

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BARSBÜTTEL
Barsbütteler feiern im Sonnenschein

Zum 36. Mal feierten mehr als 3.000 Besucher das Sommerfest auf dem Gelände der Erich Kästner Gemeinschafts- schule (EKG). "Die Vereine und Verbände haben hier die Gelegenheit, sich den Bürgern vorzustellen. Das Schönste sind die vielen guten Gespräche, die sich an den Ständen ergeben", so Jörn Ahlrichs. Mit seiner Frau Ina ist er seit Jahrzehnten für die Organisation verantwortlich. Vor 35 Jahren rief Hans-Dieter Ellerbrock das Fest ins Leben. Unterstützt wird das Ehepaar unter anderem von der Gemeinde - auch finan- ziell. Organisiert und gestaltet wird die traditionelle Feier jedoch ehrenamtlich.

 
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Außerdem diese Woche in der
Glinder Zeitung ˇ Sachsenwald:

Wentorf
Lange Schlangen und ein neuer Rekord

Oststeinbek
Abschied von Ursula Nölle


SONDERSEITEN:

Wir in Glinde

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Glindes älteste Kita lädt zum Jubiläumsfest ein
Seit 50 Jahren für die Kinder da

Die Kinder der Vorschulgruppe freuen sich mit Kita-Leiterin Britta Nielson und Matthias Sacher auf das Fest zum Jubiläum.

Foto: Schult

Glinde (bs) - Als dieser Kindergarten gegründet wurde, war Glinde noch gar keine Stadt. Es war auch durchaus nicht selbstverständlich, dass Kinder in einer Einrichtung betreut wurden. So startete die Kindertagesstätte der katholischen Kirchengemeinde "Zu den heiligen Engeln" vor 50 Jahren mit einer Gruppe für Drei- bis Sechsjährige. Jetzt feiert die älteste Kindertagesstätte Glindes ihr Jubiläum. Am Sonnabend, 28. September, sind dazu alle eingeladen, die der Einrichtung verbunden sind. "Wir freuen uns, wenn auch viele Ehemalige kommen", sagt Kita-leiterin Britta Nielson, "Kita-Kinder ebenso wie Erzieher." Auch Nielson war einst ein Kindergartenkind. So wie bei vielen anderen besuchen jetzt die eigenen Kinder die Kita.
Zu den ehemaligen Kindergartenkindern aus der Anfangszeit gehört Matthias Sacher. Er erinnert sich vor allem noch an die Feste zum Beispiel zu St. Martin, zu Ostern und zu Weihnachten. "Fasching war besonders schön" so Sacher im Rückblick. "Die Erziehung war damals allerdings noch anders", erinnert er sich.
"Wenn die Erzieherinnen etwas sagten, dann wurde das auch sofort gemacht. Wenn wir nicht auf dem Wall toben durften, haben wir das auch daran gehalten", so Sacher zu seiner Kindergartenzeit. Inzwischen dürfen die Kinder mehr mitbestimmen. Doch die Feste haben sich natürlich erhalten und sind weiterhin Highlights im Jahresverlauf. "Aber auch neuere Events wie die Schlafanzugparty sind für die Kleinen wichtige Ereignisse", berichtet Britta Nielson.
Drei Gruppen und eine Krippe gibt es zurzeit, rund 50 Kinder werden in der Einrichtung betreut. Auf die Konfession kommt es dabei nicht an. Was sich die Kinder aus der Vorschulgruppe zum Jubiläumsfest auf jeden Fall wünschen, haben sie schon angemeldet: "Kuchen".
Die Feier beginnt um 14 Uhr mit einer Open Air Dankandacht. Um 14.30 sind Aufführungen der Kinder zu erleben, zudem sind Grußworte eingeplant. Um 15 Uhr startet die Feier dann mit einem abwechslungsreichen Programm, zu dem viele Spiele gehören. Eine Hüpfburg, Tombola und Quiz sowie ein Geschichtenerzähler sorgen ebenso für Unterhaltung wie Tanzvorführungen des TSV Glinde, und ein Auftritt der Band "Five Guys".
Mit einer Kinderdisko, die um 18.30 Uhr beginnt, endet das Vergnügen. Selbstverständlich wird auch für Essen und Trinken gesorgt sein, wobei der von den Kindern gewünschte Kuchen sicher nicht fehlt.




Stadt Reinbek stellt ein neues Projekt vor
Wichtiger Helfer in allen Notlagen

Bürgermeister Björn Warmer (v.l.), Dr. Heinz-Dieter Weigert (Seniorenbeirat), Siegfried Harms (Seniorenbeauftragter der Stadt), Kurt Martens und Rolf Loose (beide Behindertenbeirat) präsentierten die neue Notfallmappe.

Foto: Völling

Reinbek (voe) - Nun ist sie endlich da - die Reinbeker Notfallmappe. Kurt Martens und Rolf Loose (Behindertenbeirat) sowie Dr. Heinz-Dieter Weigert (Seniorenbeirat) und Siegfried Harms (Seniorenbeauftragter der Stadt Reinbek) haben die 35 Seiten starke Broschüre jetzt im Rathaus vorgestellt.
Die Notfallmappe soll schnell weiterhelfen, wenn es "ganz dicke" kommt: Muss man ins Krankenhaus oder mit dem Tod eines Familienangehörigen umgehen, liefert sie die wichtigsten Daten: Wer muss benachrichtigt werden? Welche Krankenkasse ist zuständig? Welche Vorerkrankungen liegen bei dem Verletzten vor oder welche Lebensversicherung hatte der Verstorbene abgeschlossen? Fragen über Fragen, die in solchen Fällen auftauchen und für die die Betroffenen durch die emotionale Belastung keinen Kopf haben.
"Deshalb liefert die Notfallmappe ausreichende Formulare. Die füllt man vorab aus und hat dann alle Informationen in den Ausnahmesituationen parat", erklärte Martens. Dr. Weigert ergänzte: "Die Notfallmappe kann auch einem Rettungsdienst wich-tige Informationen liefern: Ist der Betroffene beispielsweise bewusstlos, so erfährt der Arzt aus der Notfallmappe etwa, welche Medikamente der Patient einnimmt oder welche Allergien er hat." So könne man einer unvorteilhaften Ersthilfe vorbeugen.
Weigert empfiehlt, die Notfall-mappe zusammen mit der Notfalldose anzuwenden: "Die Notfalldose kommt in den Kühlschrank. Sie enthält komprimiert die Informationen, die auch in der Notfallmappe stehen", erklärte er. Außerdem gebe es zur Notfalldose, die pro Stück zwei Euro koste, Aufkleber: "Einen bringt man an der Innenseite der Haustür an. Die Helfer wissen dann, dass sie im Kühlschrank Informationen über den Patienten finden."
Der Notfalldose könne man auch einen Hinweis beifügen, wo die Notfallmappe zu finden ist, empfahl Weigert.
Dr. Weigert: "Man kann sich aus der Notfallmappe aber auch einen Mini-Vordruck ausschneiden, der in jedes Portemonnaie passt. Darauf vermerkt man ebenfalls einen Hinweis auf die Notfallmappe." Der Seniorenbeauftragte Siegfried Harms und Bürgeramtsleiter Torsten Christ hätten zudem dafür gesorgt, dass alle wichtigen Notfallnummern in der Mappe aufgelistet seien.
Die Idee für die Notfallmappe schwebte schon lange im Raum. Als Vorbild hatte man sich die Bergedorfer Ausgabe genommen. Denn Peter Puhle, stellvertretender Vorsitzender des Seniorenbeirates Bergedorf, hatte Martens versichert: "Die Senioren haben uns die Mappe aus den Händen gerissen." Ähnliche Erfahrungen konnten Loose und Martens auch in der Begegnungsstätte (BeGe) Neuschönningstedt machen. Dort haben sie die ersten von 2500 Reinbeker Exemplaren verteilt. "Mit der Notfallmappe hat es nicht früher geklappt, weil wir noch auf die Finanzierung warten mussten. Umso glücklicher waren wir, als die Rickertsen-Stiftung uns Anfang des Jahres 3000 Euro zur Verfügung stellte", erklärt Martens. Die Notfallmappe ist kostenlos und liegt in der BeGe, im Rathaus und im Rickertsen-Haus aus. Am 21. September ab 10 Uhr bietet der Behindertenbeirat an einem Info-Stand am Täby-Platz zudem die Möglichkeit, Exemplare zu erhalten.









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