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   Nr. 50
   11. Dezember 2018
   50. Jahrgang
   
   
GLINDE
Festlicher Lichterglanz im Advent

Es ist wieder soweit: Am 3. Advent zeigt sich das Marcellin-Verbe-Haus (Bürgerhaus) erneut ganz im weihnachtlichen Lichterglanz. Am 15. und 16. Dezember findet dort der inzwischen schon traditionelle Glinder Weihnachtsmarkt statt.

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BARSBÜTTEL
Maßnahmenkonzept für die Verkehrsprobleme

Barsbüttel hat Verkehrs- probleme - im Soltaus- redder, der zur Grund- und Gemeinschafts- schule, zum Sportplatz, zum Schwimmbad und zum Bürgerhaus führt, sowie beim Neubaugebiet nördlich Waldenburger Weg und Keilaer Straße und südlich Rähn-wischredder. Ein von der Gemeinde beauftragtes Ingenieurbüro präsentierte nun seine Ergebnisse in einer öffentlichen Sitzung. "Es wird nicht die eine Lösung geben", sagte Ronald Mühling. Zu- sammen mit Dietrich Stempel stellte er die Bestandsanalyse und das Maßnahmenkonzept vor.

 
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Außerdem diese Woche in der
Glinder Zeitung ˇ Sachsenwald:

Wentorf
Engagement besonders gewürdigt


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Der Seniorenbeirat Reinbek bereitete vielen Älteren eine Freude
Päckchen für Heimbewohner

Mitglieder des Seniorenbeirats Reinbek, darunter Bernd Flören, Dr. Heinz Weigert, Michael Hölz und Diedrich Bröcker (v.l.), haben Pakete für Bewohner von Seniorenheimen gepackt.

Foto: PT

Reinbek (hap) - Eine vorweih-nachtliche Überraschung haben Mitglieder des Seniorenbeirats Reinbek den Bewohnerinnen und Bewohnern von Seniorenheimen bereitet. Unter Leitung des Vorsitzenden Dr. Heinz Weigert haben viele fleißige Helferinnen und Helfer des Beirats mehr als 530 Pakete gepackt, die kosmetische Pflegeprodukte, Schokolade, Gebäck sowie jeweils ein weihnachtliches Stofftier enthalten. Die Pakete wurden nach Angaben von Beirats-Sprecherin Kirsten Rohland verteilt im Haus Altenfriede, im Bismarck Seniorenstift, im Seniorenstift Bogenstraße und im katholischen Seniorenstift des Krankenhauses St. Adolf-Stift. Eine besondere Freu-de vor allem für jene Heimbewohner, die keine Familienangehörigen mehr haben.
Finanziert wurde die Aktion übrigens von den Spendern des Weihnachtshilfswerks Reinbek.




Reinbek schließt Schulzentrum Mühlenredder
Asbestalarm in zwei Räumen

Das Schulzentrum Mühlenredder ist seit Mitte vergangener Woche geschlossen. Derzeit werden alle Räume auf Asbestbelastung untersucht.

Foto: Prädel

Reinbek (hap/voe) - Schüler, Eltern und Lehrer des Schulzentrums Mühlenredder sind in Sorge. Messungen in zwei Klassenräumen ergaben in der vergangenen Woche massiv erhöhte Asbestwerte in der Raumluft. Seitdem sind Gemeinschaftsschule und Amalie-Sieveking-Schule auf Anordnung von Bürgermeister Björn Warmer geschlossen. Die Ursache der Asbestbelastung ist bislang völlig unklar.
Spezialisten inspizieren derzeit sämtliche Räume des Schulzentrums, um die Asbestbelastung zu prüfen. In zwei Räumen im Obergeschoss waren bei Untersuchungen in Vorbereitung auf die geplante Sanierung und Erweiterung der Schule Asbestkonzentrationen von 938 bis 3.635 Fasern pro Kubikmeter Luft festgestellt worden. "Da weder Landes- noch Kreisbehörden befriedigende Auskünfte über die Gesundheitsrisiken geben konnten, haben wir entschieden, die Schule vorübergehend zu schließen", erklärte Bürgermeister Warmer.
Tatsächlich gilt der Baustoff Asbest, der bis in die 80er Jahre verwendet wurde, als krebserregend und ist seit 1993 verboten. Im Schulzentrum Mühlenredder, das in den 80er Jahren gebaut wurde, ist das Material nach Worten von Sven Noetzel, Leiter des Amtes für Stadtentwicklung und Umwelt, in den Innenräumen in Glasalplatten vorhanden, die als Wandverkleidung dienen. "Der Asbest ist aber gebunden und kann nicht in die Atemluft entweichen", so Noetzel. Ende der 80er Jahre hätten Untersuchungen der Räume keine Auffälligkeiten ergeben, erklärte er.
Bürgermeister Warmer betonte in der Stadtverordnetenversammlung, ein Schadstoffgutachten habe im Juni Hinweise auf Schäden an Glasalplatten ergeben. "In dem Gutachten gibt es eine eindeutige Empfehlung zu messen", so der Verwaltungschef. Das sei auch dem Bauamt bekannt gewesen. Es sei zwar streitig, ob ein Schaden in dem im Gutachten angegebenen Ausmaß vorliege. "Aber sei's drum", so Warmer, "wir hätten aufgrund der Gefahrenlage messen müssen."
Nun werden sämtliche Räume des Schulzentrums Mühlenredder in Reinbek bis Ende dieser Woche auf Asbestbelastung untersucht. Die Stadt hat unterdessen in aller Eile Ersatzräume gesucht, damit die Kinder und Jugendlichen weiter unterrichtet werden können. So weichen die Schüler der Amalie-Sieveking-Schule in die Grundschule Klosterbergen aus. Die rund 700 Mädchen und Jungen der Gemeinschaftsschule werden unter anderem in Klassencontainern auf dem Gelände des Schulzentrums, in der Grundschule Mühlenredder, der Sachsenwaldschule und der Fritz-Specht-Schule in Wentorf unterrichtet. Die Nachbargemeinde hatte ihre Hilfe unbürokratisch angeboten, nachdem dort die Probleme bekannt geworden waren. In Bussen werden 282 Reinbeker Schüler nach Wentorf gebracht.









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