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   Nr. 07
   11. Februar 2020
   52. Jahrgang
   
   
Glinde
Silke Löbbers, die Leiterin des Gutshauses verlässt die Stadt und wechselt nach Kiel.

Silke Löbbers, die Leiterin des Gutshauses, verlässt Glinde. Nach zwölf Jahren übernimmt sie eine neue Aufgabe, arbeitet künftig im Sozialministerium in Kiel.
"Es hat mir hier immer Spaß gemacht zu arbeiten", sagt Silke Löbbers. Dennoch wird die Leiterin des Guts- hauses Mitte dieses Monats Glinde verlassen. Sie tritt eine neue Stelle im Sozialministerium in Kiel an. Sie wird dort für Jugendpolitik verant- wortlich sein, sich unter anderem darum küm- mern, die kommunalen Jugendmoderatoren zu vernetzen.

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REINBEK
Mehr als 500 Schüler beteiligten sich an der Klimaschutzaktion "Energievision 2050"

Statt "Fridayfor Future" und Demo stand für Reinbeker Gymnasiasten das Thema Klimaschutz auf dem Stundenplan.
Die Bildungsveranstaltung "Energievision 2050 - Unser Klima. Meine Energie. Deine Zukunft" vom Verein "Multivision" war in der Aula des Gymnasiums Reinbek zu Gast. In drei Gruppen nahmen über 500 Schüler aus den 7. und 9. Klassen sowie aus der Oberstufe an der Ver- anstaltung teil, lauschten konzentriert den einführenden Worten von Moderator Björn Wiele und stiegen nach einem kurzen Film, der die gravierenden Aus- wirkungen der Klimakrise behandelte, recht lebhaft in die Diskussion ein.

 
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Babyleiche: Fahndung wird jetzt intensiviert
GENTEST 530 Frauen sollen DNA abgeben

Intensiv wurden nach dem Fund des toten Jungen von der Polizei Spuren gesucht

Foto: rtn

GLINDE (BS) Wer ist die Mutter des toten Babys, das im März vergangenen Jahres in einem Waldstück gefunden wurde? Das möchte die Polizei mit einer DNA-Reihenuntersuchung ermitteln.
Eingewickelt in ein blaues Handtuch, halb in der Erde verscharrt lag die Leiche eines Neugeborenen im Waldstück im Gellhornpark. Vor fast einem Jahr entdeckten Schulkinder die Leiche. Die Schüler waren zu einer Aufräumaktion dort unterwegs gewesen. Lehrer informierten die Polizei. Nach einer gründlichen Spurensuche wird seitdem versucht zu ermitteln, wer die Mutter des Babys ist. Bisher ohne Erfolg. Doch die Polizei hat nicht aufgegeben. Jetzt soll eine DNA-Reihenuntersuchung neue Informationen bringen. Die Aktion wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft gerichtlich angeordnet.
530 Frauen und Mädchen im Alter zwischen 13 und 48 Jahren aus der Umgebung der Fundstelle sind dazu aufgefordert. Sie wurden von der Polizei angeschrieben mit der Bitte, eine Speichelprobe abzugeben. Die Teilnahme ist freiwillig. Die Polizei hofft jedoch auf eine rege Teilnahme, um die Identität des Kindes endlich aufzuklären.
Die Obduktion der Babyleiche kurz nach dem Fund hatte ergeben, dass es sich um einen Jungen handelt. Das Baby kam bereits im siebten Monat zur Welt.
Die Polizei geht davon aus, dass die Mutter des Kindes in der Umgebung des Gellhornparks wohnte. Das war bei Plakataktionen im vergangenen Jahr berücksichtigt worden. Damit wurden Zeugen gesucht, die zum Beispiel eine Frau beobachtet haben, die zwar schwanger war, anschließend aber kein Baby hatte.
Die Reihenuntersuchung findet am Freitag, 21. Februar, von 15 bis 20 Uhr und am Sonnabend, 22. Februar, von 10 bis 18 Uhr statt. Frauen, die daran teilnehmen, können sich im Schulzentrum am Oher Weg einfinden.
Zusätzlich bittet die Polizei weiter darum, Beobachtungen zu melden an die Kriminalpolizei in Lübeck, Telefonnummer 0451 - 131 46 04.









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