Verlag Hans-Jürgen Böckel GmbH, Beim Zeugamt 4, 21509 Glinde, Telefon 040/710 90 80, Fax 040/710 90 888, E-Mail: info@glinder-zeitung.de, Druckauflage 41.400
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   Nr. 24
   11. Juni 2019
   51. Jahrgang
   
   
REINBEK
Flagge zeigen für das Grundgesetz

Gisela Manzel, seit der Gründung vor fast 30 Jahren Vorsitzende vom Geschichts- und Muse- umsverein Reinbek, ist überzeugt: "Unsere Zeit ist reif dafür, dass die Menschen sich damit befassen, auf welcher Basis Demokratie funk- tioniert."

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BARSBÜTTEL
Interview mit Akku-Leiter Mathias Lenzmeier

Mitten in Barsbüttel liegt das Jugendzentrum Akku - das Akronym steht für "Aktion und Kultur". Es will jungen Menschen über Möglichkeiten der Freizeitgestaltung hinaus Prinzipien wie Toleranz, Fairness und Gewalt- freiheit vermitteln. Kon- fliktfähigkeit und ein friedlicher Umgang mit- einander prägen dort die Kultur. Seit mehr als 30 Jahren ist der Gemeinde- jugendpfleger Mathias Lenzmeier Leiter des Akku. Mit ihm sprach Imke Kuhlmann, Mit- arbeiterin der Glinder Zeitung.

 
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Außerdem diese Woche in der
Glinder Zeitung ˇ Sachsenwald:

Glinde
Möllner Landstraße: Baustelle wandert


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Ausstellung im Rahmen der Kulturwoche in der Alten Schule
Mit Rautenberg durch Wentorf

Gemeindearchivar Dr. Lukas Schaefer und Gisela Saborowski vom Bürgerverein mit einem der Werke von Christian Friedrich Rautenberg. Ein weiteres im Hintergrund zeigt die Friedhofskapelle.

Foto: Möller

Wentorf (cmr) - Der in Hamburg geborene Maler Christian Friedrich Rautenberg (1906 bis 1979) hat mit wenigen Unterbrechungen bis zu seinem Tod in Wentorf gelebt. Das Dorf findet sich auf vielen seiner Werke wieder. Er malte die Bauernhäuser, den alten Baumbestand und die reizvolle Umgebung an der Bille. Dafür verwendete er Gouache-Technik und er malte im naturalistisch-realistischen Stil, vom Impressionismus beeinflusst, wie Gemeindearchivar Dr. Lukas Schaefer weiß
Aus dem von seiner Schwester Hulda betreuten Nachlass des Künstlers erhielt die Gemeinde 20 Bilder mit Motiven seiner Heimat. Einige hingen längere Zeit im Rathaus, später kamen sie ins Gemeindearchiv.
Auch der Bürgerverein Wentorf besitzt einige von Rautenbergs Wentorf-Ansichten, die im Heimatmuseum verwahrt werden.
Auf Anregung von Bürgervereinsmitglied Wolfgang Blandow werden rund 20 Bilder nun wieder ins Blickfeld geholt: In der Alten Schule an der Teichstraße 1 ist im Rahmen der Kulturwoche eine Ausstellung in Arbeit, die "Das alte Wentorf - in den Ansichten von Christian Rautenberg" zum Thema hat.
Dafür hat der ehemalige Bürgervereinsvorsitzende Günter Balz viele Fotos gemacht. So können die Schauplätze der Bilder die heutigen Ansichten gegenübergestellt werden, ergänzt um kleine Texte zur Information. Einige Zeit haben Dr. Lukas Schaefer und einige Bürgervereinsmitglieder damit verbracht, die Bilder auszusuchen und den ehemaligen Standorten der Gebäude zuzuordnen. Denn die Bilder sind überwiegend undatiert und viele der in Gouache-Technik festgehaltenen Bauernhäuser existieren nicht mehr. Die 2. Vorsitzende Gisela Saborowski ist in Wentorf geboren und erinnert noch manche der alten Häuser. Aber auch in Bauamtsakten war Schaefer auf Spurensuche. Und "es gibt gute Publikationen", sagt er mit Blick auf verschiedene Bücher, denen er Informationen entnehmen konnte.
So wurde die Kohl'sche Kate 1978 abgerissen. Sie gehörte als Altenteil mit Wirtschaftsräumen für Tagelöhner zum Hof Wilcke und stand an der Hauptstraße, Höhe Jugendtreff. Auch die Brinkkate, das älteste Haus Wentorfs, fiel 1970/71 dem Abriss zum Opfer. Das Gebäude war 1784 errichtet worden und gehörte ursprünglich als Gastwirtschaft zum Zollhaus, später zum Hof Borchers (Hauptstraße, Höhe Edeka Snijders).
Auch die Friedhofskapelle mit der sie umgebenden freien Landschaft hat Maler Rautenberg festgehalten, ebenso wie die Wentorfer Mühle, den alten Sportplatz und die noch erhaltene Villa Weltevreden (ehemalige Sprachheilschule, die gerade zum Woods Art Institute umgebaut wird).
Der emsige Künstler war jedoch auch in Reinbek, den Vierlanden und Schwarzenbek sowie am Mittelmeer künstlerisch tätig.
Bis 1968 hat Rautenberg als Lehrer am Hansa-Gymnasium unterrichtet, wo auch Wolfgang Blandow bei ihm Zeichenunterricht hatte.
Die Ausstellung wird am 21. Juni um 15 Uhr im Heimatmuseum eröffnet und ist an diesem Tag bis 18 Uhr zu sehen. Die weiteren Termine im Rahmen der Kulturwoche sind am 22. und am 23. Juni von 11 bis 17 Uhr.
Danach sind die Bilder noch bis zum Jahresende während der Öffnungszeiten des Heimatmuseums jeweils am 1. Sonntag im Monat von 15 bis 18 Uhr.




Bildung und Kultur in einer Broschüre
Sehen was Glinde zu bieten hat

Stellten das Programm vor: Dr. Marlies Lehmann, Tanja Woitaschek, Bürgermeister Rainhard Zug und Katrin Stier (VHS)

Foto: Schult

Glinde (bs) - Kultur, Bildung und noch mehr Vergnügen in einem. Das bietet das neue Programm, das Volkshochschule und Kulturabteilung der Stadt gemeinsam herausgegeben haben. Was bisher auf mehrere Broschüren verteilt war, ist nun gesammelt zu finden. Das neue Programm bietet sogar noch mehr, da auch weitere Events darin aufgenommen wurden. "Es können sich gerne noch weitere Veranstalter mit ihren Angeboten melden", betont Dr. Marlies Lehmann, die Leiterin der Volkshochschule. Integriert sind unter anderem bereits das Gutshaus, der Verein Stadtmarketing und die Messe "Aktiv Tage". Alle bereits bekannten Veranstaltungen für das kommende halbe Jahr sind aufgelistet, beginnend mit dem Marktfest am kommenden Wochenende. Dort wird das Heft im "Handtaschenformat" A5 auch erstmals zu bekommen sein.
"Das neue Heft zeigt die Profesionalisierung", stellte Bürgermeister Rainhard Zug fest. "Es zeigt die Breite an Kulturellem, das Glinde zu bieten hat." Die Idee und ihre Umsetzung kommen an, hat Dr. Lehmann festgestellt: "Wir haben schon bei der Planung viel Zuspruch erhalten."
Die Broschüre löst das Programmheft der Volkshochschule auf der einen Seite ab, auf der anderen das Kulturprogramm der Stadt. Was die Besucher im Theater im Forum erleben können, finden sie mit frischem Layout zusammengestellt. Das Programm bietet die gewohnte Qualität. Es beginnt im September mit dem Fritz Rémond Theater im Zoo aus Frankreich und der Komödie "Schon wieder Sonntag". In der neuen Saison präsentiert das Theater im Forum zudem eine Mischung mit Ernstem und Heiterem.
Zu erleben sind unter anderem das Ohnsorg Theater, die Zimtschnecken und die Hamburger Kammerspiele.
Zuvor, im August, werden 55 Jahre deutsch-französische Verschwisterung zwischen Glinde und Saint-Sébastien-sur-Loire gefeiert. Dazu gibt es unter anderem ein Bürgerfest, dessen Programm auch bereits im Veranstaltungsheft zu finden ist.
Für die VHS ist ein Jubiläum Schwerpunkt für das kommende Semester: Die Volkshochschule gibt es seit 100 Jahren. Die Glinder beteiligen sich an der langen Nacht der Volkshochschulen mit einem Fest, bei dem das Trio Ringelnatz zu erleben ist.
Bewährtes, aber auch einiges Neue bietet das VHS-Programm für den Herbst. So finden Berufstätige Anregungen für eine erholsame Mittagspause, ob pure Entspannung oder Bewegung, für beides gibt es Vorschläge.Viele neue Ideen gibt es wieder im Bereich Kochen. Wer die Angebote der VHS nutzt, kann immer wieder etwas anderes auf den Tisch bringen. Was Farben bewirken und welche zur Persönlichkeit passen, erfährt man bei der Farbberatung. Neues wird auch bei der Jungen VHS geboten, wo unter anderem Rhetorik für Schüler zu finden ist.
Integriert in das neue Programmheft sind die Touren mit dem Reiseclub. Darüber hinaus bietet auch die VHS wieder interessante Studienreisen an.









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