Verlag Hans-Jürgen Böckel GmbH, Beim Zeugamt 4, 21509 Glinde, Telefon 040/710 90 80, Fax 040/710 90 888, E-Mail: info@glinder-zeitung.de, Druckauflage 41.400
 Wöchentlich an die Haushalte in Aumühle, Barsbüttel, Boberg, Börnsen, Braak, Brunsbek, Glinde, Oststeinbek, Reinbek, Stapelfeld, Wentorf, Witzhave und Wohltorf
  Home Mediadaten Impressum Wir über uns AGB´s Kontakt Anzeigenaufnahme
   Nr. 30
   25. Juli 2017
   49. Jahrgang
   
 
OSTSTEINBEK
Bürger beteiligen sich an Zukunftsplanung

Das größte Problem in der Gemeinde ist die Belastung durch den Straßenverkehr, da- neben wünschen die Bürger, dass die Gemeinde nur moderat wachsen soll. Das sind die wesentlichen Ergebnisse aus der Bürgerbeteiligung zu "Oststeinbek 2030". Etwa 250 Ost- steinbeker hatten die Gelegenheit genutzt, sich bei Workshops an der Zukunftsplanung zu beteiligen. Ziel ist es, einen neuen Flächen- nutzungsplan (F-Plan) für die Gemeinde aufzustellen, das be- richtete Iris Hoffmann.

weiter
 

WENTORF
Bürgermeister Dirk Petersen 100 Tage im Amt

Am 1. April begann die Amtszeit von Dirk Petersen als Bürger- meister in Wentorf. Nun sind die ersten 100 Tage vorüber, eine gute Gelegenheit, um eine erste Bilanz zu ziehen. Journalistin Barbara Schult sprach mit Dirk Petersen.

 
weiter
 
Außerdem diese Woche in der
Glinder Zeitung ˇ Sachsenwald:

Glinde
Operetten-Melodien im Bürgerhaus

Reinbek
Politik berät Dauerbrenner Feuerwache


SONDERSEITEN:

Lokale Wirtschaft Barsbüttel

Reinbek erwartet Sie

Auto News



Startschuss in der Reinbeker Stadtbibliothek - Ab in den Lesesommer
Spaß mit dem FerienLeseClub

Ruhe vor dem Sturm: Die stellvertretende Bibliotheksleiterin Sophie Stemmer mit Logbuch und Leseausweis vor den prall gefüllten FerienLeseClub-Bücherregalen für die jungen Bücherwürmer.

Foto: Überhoff

Reinbek (iue) - Pünktlich zu Ferienbeginn ist in Schleswig-Holstein der Startschuss für den FerienLeseClub gefallen. Die Reinbeker Stadtbibliothek ist zum siebten Mal mit dabei.
"Clubmitglied" werden können junge Leseratten bis zum Alter von ca. 13 Jahren.
Wer sich den Extra-Leseausweis und das LeseClub-Logbuch besorgt, darf in den Ferien nach Herzenslust seine Bücher aus einem gesonderten Bestand ausleihen.
Der umfasst rund 500 Schmöker mit den neuesten Kinder- und Jugendbüchern.
"Der FerienLeseClub richtet sich besonders an Schülerinnen und Schüler aus Jahrgang fünf bis sieben", sagte Sophie Stemmer, seit Oktober 2016 stellvertretende Leiterin der Bibliothek.
Aber auch jüngere Bücherwürmer dürften gern mitmachen.
Der FerienLeseClub wurde 2009 von der Büchereizentrale Schleswig-Holstein und der Nordmetall-Stiftung ins Leben gerufen und hat sich längst zu einem festen Termin im Sommerprogramm vieler Büchereien in Schleswig-Holstein entwickelt. 59 Büchereien im ganzen Land beteiligen sich diesmal an dem Projekt und machen 2017 damit zu einem der stärksten FerienLeseClub-Jahre bislang. Wie immer engagiert sich dabei auch der Arena-Verlag - unter anderem unterstützt er die teilnehmenden Büchereien mit Buchspenden und verlost unter ihnen außerdem eine Autorenlesung.
Die Schirmherrschaft des FerienLeseClubs hat das Ministerium für Schule und Berufsbildung des Landes Schleswig-Holstein übernommen.
Bis zum 1. September können sich Schülerinnen und Schüler aus Reinbek und Umgebung auf den Ferien-Lesestoff stürzen. Dabei dürfen bis zu fünf Titel gleichzeitig ausgeliehen werden, mit einer verkürzten Leihfrist von drei Wochen. Bei der Buchrückgabe gilt es, fünf bis sechs Fragen zum Gelesenen zu beantworten, dann wird das Buch ins persönliche Leselogbuch eingetragen.
Am Ende winken Auszeichnungen: Bronze gibt es bereits ab einem gelesenen Titel, Silber ab dem dritten gelesenen Buch und Gold für sieben und mehr ins Logbuch eingetragene Bände. Eine Extra-Prämie für das Kind, das am Ende am meisten gelesen hat, wird es anders als in den Vorjahren dieses Mal nicht geben. "In der Vergangenheit wurden da unglaubliche Rekorde gebrochen, einzelne Kinder hatten in den Ferien bis zu sechzig Bücher und mehr gelesen", berichtete Sophie Stemmer. Aber auch wer fünf, fünfzehn oder fünfundzwanzig Bücher lese, solle darauf richtig stolz sein dürfen. Nicht umsonst gebe es die Bronze-Auszeichnung schon ab einem gelesenen Buch. Wie immer werden die Teilnahmeurkunden im Rahmen einer bunten Abschlussveranstaltung verliehen. Sie findet dieses Jahr am 6. September ab 16 Uhr in der Stadtbibliothek statt - wer diesmal als Überraschungsgast mit von der Partie ist, wird nicht verraten.




Kieler Bildungsministerin Karin Prien:
Regierung plant Rückkehr zu G9

Ministerin Karin Prien.

Foto: Frank Peter

Kiel (pt) - Die Kieler Landesregierung will an den Gymnasien in Schleswig-Holstein G9 wieder einführen.
"Wir haben das vor der Wahl versprochen - und jetzt packen wir es an", sagte Bildungsministerin Karin Prien und stellte Eckpunkte für das Abitur an Gymnasien nach neun Jahren vor. Mit der Wiedereinführung von G9 als Regelfall setze die Landesregierung den mehrheitlichen Elternwillen um, sagte sie. Die Kinder und Jugendlichen hätten mehr Zeit zum Lernen und zur Persönlichkeitsentwicklung und es gebe wieder die Möglichkeit, nachmittags ein Instrument zu lernen, Sport zu treiben, sich bei der Feuerwehr oder auch politisch zu engagieren.
Es gibt allerdings für Gymnasien auch die Möglichkeit, sich für G8 zu entscheiden, wenn sich die Schulkonferenz mit einer 75-Prozent-Mehrheit dafür ausspricht.
"Unser Fahrplan steht", sagte die Ministerin und erläuterte den Weg zu G9 und der Verankerung im Schulgesetz.
Noch im August finden danach Gespräche mit Schulleitern der Gymnasien statt, die schon Erfahrungen mit einer Umstellung auf G9 haben. "Die Expertise der G9-Schulleitungen und ihrer Teams werden wir bei der Umstellung nutzen und dann die Rahmenbedingungen ordentlich kommunizieren", betonte Prien.
Bereits 15 Gymnasien im Land bieten zurzeit G9 an. Lehrpläne, Fachanforderungen und Prüfungsordnungen für G 9 lägen daher vor, so Prien.
Nach der Sommerpause gebe es dann Termine mit dem Direktorenverbindungsausschuss - dem Zusammenschluss aller gymnasialen Schulleitungen -, mit den regionalen Arbeitskreisen der Orientierungs- und Mittelstufenleitungen sowie mit den Fachvorsitzenden der Kernfächer, so Prien weiter.
"Mir ist wichtig, dass die Eltern, die ihre Kinder zum Schuljahr 2018/19 am Gymnasium anmelden wollen, möglichst frühzeitig wissen, ob sie dort G8 oder G9 bekommen", sagte Prien.
Die gewohnten Informationsveranstaltungen für die Eltern des zukünftigen 5. Jahrgangs (Anmeldungszeitraum vom 26. Februar bis 7. März 2018) werden weiter angeboten. Zu diesem Zeitpunkt soll es bereits eine verbindliche Entscheidung der Schulkonferenzen und damit Klarheit geben.









Hier finden Sie unsere Ausgaben als PDF-Dateien