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   Nr. 12
   19. März 2019
   51. Jahrgang
   
   
GLINDE
Neues Fahrzeug für die Feuerwehr

Die Freiwillige Feuerwehr Glinde ist stark gefordert. Das zeigte der Rückblick von Wehrführer Holger Weidemann während der Hauptversammlung. 353 mal mussten die Aktiven im vergangenen Jahr ausrücken. Das war fast so häufig wie im bisherigen Rekordjahr 2017, als es 361 Einsätze gegeben hatte. Der anstrengenste Tag für die freiwilligen Helfer war der 10. Mai 2018, als sie wegen eines Unwetters gleich 64 Einsätze abarbeiten mussten. "Im vergangenen Jahr verging kaum ein Tag und/oder eine Nacht, an denen unsere Kameraden nicht zum Einsatz gerufen wurden. Teilweise wurden an einem Tag zwei bis vier Einsätze innerhalb von 24 Stunden gefahren", berichtete Weidemann. Es sei nicht davon auszugehen, dass sich das ändern wird. Dabei sind die Einsätze teilweise sehr belastend, wenn Verletzte gerettet oder Tote geborgen werden müssen. Bei Brandeinsätzen und technischen Hilfe- leistungen konnten 119 Menschen gerettet werden, von denen 52 verletzt waren. Leider kam für sechs Menschen die Hilfe zu spät. Besonders tragisch war der Unfall von zwei Kindern am Feuerlösch- teich beim Sportzentrum. Die Jungen waren ertrunken.

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REINBEK
Österliches Kunsthandwerk im Schloss

Ein Meer von blühenden Blumen wird die Besucher im Foyer des Schlosses in Empfang nehmen. Alle Räume sind stimmungsvoll gleicher- maßen frühlingshaft wie festlich dekoriert. Das Reinbeker Schloss verwandelt sich am Sonnabend und Sonntag, 30. und 31. März, in den bunten Österlichen Kunsthandwerkermarkt. Bereits zum 29. Mal gestalten Renate Köhnemann und Karin Brunier die Ausstellung in Zusammenarbeit mit dem Kulturzentrum.

 
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Außerdem diese Woche in der
Glinder Zeitung ˇ Sachsenwald:

Barsbüttel
Naturschützer bauen für Schwalben


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Betreuung & Pflege




Das neue Mehrzweckfahrzeug wurde von Bürgervorsteher Rolf Budde (r.) an Gemeindewehrführer Michael Weidemann offiziell übergeben.

Foto: fpr

Einsatzabteilung erreicht die 100 Mitglieder-Grenze - Nachwuchs aus der Jugendwehr
Feuerwehr musste fast täglich ausrücken

Glinde (bs) - Die Freiwillige Feuerwehr Glinde ist stark gefordert. Das zeigte der Rückblick von Wehrführer Holger Weidemann während der Hauptversammlung. 353 mal mussten die Aktiven im vergangenen Jahr ausrücken. Das war fast so häufig wie im bisherigen Rekordjahr 2017, als es 361 Einsätze gegeben hatte. Der anstrengendste Tag für die freiwilligen Helfer war der 10. Mai 2018, als sie wegen eines Unwetters gleich 64 Einsätze abarbeiten mussten. "Im vergangenen Jahr verging kaum ein Tag und/oder eine Nacht, an denen unsere Kameraden nicht zum Einsatz gerufen wurden. Teilweise wurden an einem Tag zwei bis vier Einsätze innerhalb von 24 Stunden gefahren", berichtete Weidemann. Es sei nicht davon auszugehen, dass sich das ändern wird. Dabei sind die Einsätze teilweise sehr belastend, wenn Verletzte gerettet oder Tote geborgen werden müssen. Bei Brandeinsätzen und technischen Hilfeleistungen konnten 119 Menschen gerettet werden, von denen 52 verletzt waren. Leider kam für sechs Menschen die Hilfe zu spät. Besonders tragisch war der Unfall von zwei Kindern am Feuerlöschteich beim Sportzentrum. Die Jungen waren ertrunken.
"Die Bürgerinnen und Bürger können sich 365 Tage im Jahr und 24 Stunden am Tag auf ihre Feuerwehr verlassen. Darauf, dass ihnen im Notfall schnell und kompetent geholfen wird", versicherte der Wehrführer.
Durch eine intensive Arbeit in der Jugendwehr ist es möglich, die Zahl der Aktiven in der Einsatzabteilung zu erhöhen. In diesem Jahr sind sechs Nachwuchskräfte übergetreten, so dass erstmals eine Mitgliederzahl von 100 in der Einsatzabteilung erreicht wurde. Übernommen wurden in die Einsatzabteilung: Jana Böhling, Torben Gehrmann, Lena Marie Heidelmann, Jill Mielke, Lennard Pruchnowski, Sophie Rheinsberg, Vanessa Rheinsberg, Torvin Thierfeldt; in die Verwaltungsabteilung: Uta Koch.
Die Zahl derjenigen, die noch in der Stadt arbeiten und so auch tagsüber zu Einsätzen fahren können, nimmt jedoch ab. Mehr Arbeitsplätze in Glinde würden daher auch die Wehr stärken, so Weidemann. Der Mangel an bezahlbarem Wohnraum macht ihm ebenfalls Sorgen: "Leider verlieren wir auch immer wieder Kameraden durch Umzug."
Um eine leistungsfähige Wehr zu erhalten, wird über neue Angebote nachgedacht, wie der Wehrführer berichtete: "Zu diesem Zweck hat sich in der Feuerwehr Glinde eine Gruppe von Kameraden zusammengefunden, die bis zum Ende dieses Jahres ein Konzept für eine Kinderfeuerwehr erarbeiten möchten. Damit soll der Vielzahl von Anfragen aus der Bevölkerung und der Nachwuchssicherung Rechnung getragen werden."
Wieviel die Wehr unterwegs sein muss, zeigt auch der Blick auf den Kilometerstand der Fahrzeuge. "Die 14 Fahrzeuge und vier Anhänger der Freiwilligen Feuerwehr Glinde haben 2018 rund 94.000 Kilometer zurückgelegt, berichtete Weidemann. Die Ausstattung wurde im Anschluss an die Hauptversammlung ergänzt. Bürgervorsteher Rolf Budde übergab ein neues Mehrzweckfahrzeug an die Wehr.




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