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   Nr. 21
   21. Mai 2019
   51. Jahrgang
   
   
REINBEK
Ersatzschule auf der grünen Wiese

Seit Montag der ver- gangenen Woche rollen Tieflader in Richtung Freizeitbad Reinbek. Zwölf Container werden täglich angeliefert, 350 sollen es in der Endphase sein. Die Module werden auf der weitläufigen Wiese hinter dem Bad aufgebaut, dreigeschos- sig übereinander gesta- pelt und miteinander verbunden: Das eigen- willige Konstrukt wird den rund 750 Mädchen und Jungen der Gemein- schaftsschule künftig als Ausweichschule dienen.

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BARSBÜTTEL
Stormarns modernste Drehleiter

Seit zwei Monaten steht die neue Drehleiter schon im Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr in Barsbüttel, jetzt wurde sie offiziell übergeben. Bis zu 30 Meter kann die Leiter ausgefahren wer- den und sorgt mit einem Gelenkarm für mehr Wendigkeit und Flexi- bilität. Zudem ist das neue Rettungsfahrzeug mit modernster Kommuni- kationstechnik und einem Scheinwerfer ausgerüstet.

 
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Außerdem diese Woche in der
Glinder Zeitung ˇ Sachsenwald:

Glinde
Seniorenberat hilft durch die Baustelle

Glinde
Besucher genossen den Fischzug

Reinbek
Stolpersteine an der Lindenstraße


SONDERSEITEN:

Stadtfest Barsbüttel



In unmittelbarer Nähe des Freizeitbades - hier die 70 Meter lange Riesenrutsche - werden die Container für die Schülerinnen und Schüler der Gemeinschaftsschule aufgebaut.

Foto: Prädel

Die Stadt Reinbek lässt auf dem Gelände neben dem Freizeitbad 350 Containermodule errichten
Eine Ersatzschule auf der grünen Wiese

Reinbek (hap) - Seit Montag der vergangenen Woche rollen Tieflader in Richtung Freizeitbad Reinbek. Zwölf Container werden täglich angeliefert, 350 sollen es in der Endphase sein. Die Module werden auf der weitläufigen Wiese hinter dem Bad aufgebaut, dreigeschossig übereinander gestapelt und miteinander verbunden: Das eigenwillige Konstrukt wird den rund 750 Mädchen und Jungen der Gemeinschaftsschule künftig als Ausweichschule dienen.
Seitdem das aus den 70er Jahren stammende Schulzentrum Mühlenredder wegen teils erheblicher Asbestbelastung geschlossen ist, werden die Schülerinnen und Schüler der Amalie-Sieveking-Schule sowie der Gemeinschaftsschule an fünf verschiedenen Standorten unterrichtet - ein für Lehrer wie Jugendliche kaum zumutbarer Zustand.
Aus diesem Grunde hat sich die Stadt entschlossen, auf der Freizeitbadwiese eine Ausweichschule in Modulbauweise errichten zu lassen. "Nach den Sommerferien werden dort die Jugendlichen der Gemeinschaftsschule unterrichtet", erklärt Lennart Fey, Sprecher der Stadt Reinbek. Sobald die Containermodule aufgestellt sind, werden Ver- und Entsorgungsleitungen verlegt, Elektro-, Sanitär- und Heizungsinstallationen ausgeführt. "Auf einer Nutzfläche von 5.100 Quadratmetern werden 81 Räume eingerichtet, davon 45 Klassenräume", erläutert Fey. Die Er-satzschule auf der grünen Wiese soll bis zum 12. August fertig sein.
Die Kosten für die Container-Lösung einschließlich Lieferung und Montage belaufen sich nach Angaben der Stadt auf rund 5,8 Millionen Euro, davon allein zirka 4,8 Millionen Euro für die Container.
Die Mädchen und Jungen der Amalie-Sieveking-Schule müssen wie auch bisher auf die Container auf dem Gelände der Grundschule Mühlenredder ausweichen.
Die Übergangslösung für die Gemeinschaftsschule stellt zwar eine besondere finanzielle Herausforderung für die Stadt dar, kommt allerdings gar nicht völlig ungelegen: Denn mit Einrichtung der gymnasialen Oberstufe wuchs zum einen der Raumbedarf wegen steigender Schülerzahlen. Zum anderen gab es einen erheblichen Modernisierungsbedarf - Bausubstanz und Technik befanden sich noch auf dem Stand der 70er Jahre.
Zwar sollte das Schulzentrum ursprünglich lediglich modernisiert und um einen Anbau erweitert werden. Nun laufen die Planungen in der Konsequenz allerdings doch auf einen Neubau hinaus. So soll die alte Bausubstanz bis auf das Ständerwerk abgerissen und erneuert werden. Darüberhinaus ist die Erweiterung des Schulgebäudes vorgesehen. Nach dem aktuellen Stand sind dafür rund 26 Millionen Euro notwendig.
Der so genannte Rückbau des alten Schulzentrums soll noch in diesem Jahr beginnen. Nach den Plänen der Stadt soll der neue Gebäudekomplex in drei Jahren fertig sein.




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