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   Nr. 34
   20. August 2019
   51. Jahrgang
   
   
REINBEK
Kunstrasenplatz sportlich eingeweiht

Es goss in Strömen - doch die Reinbeker Fußballjugend ließ sich am vergangenen Sonn- abend nicht verdrießen und weihte den neuen Kunstrasenplatz auf dem Gelände des Sport- zentrums am Mühlen- redder mit vollem Körpereinsatz ein. Belohnt wurden die jüngsten Kicker der TSV Reinbek mit einem haushohen Sieg gegen die Gäste des FSV Geesthacht - und den ersten Sonnenstrahlen des Tages.

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GLINDE
Plattdeutsche Komödie im Bürgerhaus

Viele Zuschauer haben sie sicher im vergangenen Jahr vermisst, die Aufführung des Theoters ut de Möhl. Nun hat das Warten ein Ende. Allen Widrigkeiten zum Trotz präsentiert das Theoter im September die plattdeutsche Komödie von Petra Blume "Rommé to drütt". Zwar ist die Sanierung des Bürger- hauses noch immer nicht so weit vorangekommen, dass der Theaterverein seine Räume im Keller nutzen kann. Doch davon ließen sich die Aktiven nicht abhalten.

 
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Reinbek
Jubiläums-Schau im Schloss


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Bürgermeister Björn Warmer, Heidrun Tacke, Vorsitzende des städtischen Jugend-, Kultur- und Sportausschusses, und Norbert Schlachtberger, Vorsitzender der TSV Reinbek, eröffneten den neuen Kunstrasenplatz auf dem Gelände des Sportvereins.

Foto: Walter

Stadt eröffnete die neue Sportanlage der TSV Reinbek am Mühlenredder
"Der neue Rasen ist echt krass"

Reinbek (saw) - Es goss in Strömen - doch die Reinbeker Fußballjugend ließ sich am vergangenen Sonnabend nicht verdrießen und weihte den neuen Kunstrasenplatz auf dem Gelände des Sportzentrums am Mühlenredder mit vollem Körpereinsatz ein. Belohnt wurden die jüngsten Kicker der TSV Reinbek mit einem haushohen Sieg gegen die Gäste des FSV Geesthacht - und den ersten Sonnenstrahlen des Tages.
"Der Regen ist gar nicht so schlimm und die Korkfüllung ein Glücksfall", betonte Heidrun Tacke, Vorsitzende des städtischen Jugend-, Kultur- und Sportausschusses, bei der anschließenden offiziellen Eröffnung. Ein gut bewässerter Kunstrasen lasse sich besser bespielen als ein trockener, habe sie sich sagen lassen.
Die Wahl fiel auch deswegen auf das Naturmaterial, weil in dem mancherorts verwendeten Granulat aus geschredderten Autoreifen krebserregende Stoffe gefunden wurden.
"Es hat ja etwas gedauert, bis das Projekt realisiert werden konnte", sagte die Kommunalpolitikerin weiter. "Doch nun bin ich beeindruckt vom Ergebnis. Die Füllung sieht einfach gut aus."
Rund zehn Jahre lang geisterte das Thema Kunstrasenplatz durch die Gremien der Stadtverordnetenversammlung. Seit 2015 liefen die konkreten Planungen. Der Grandplatz des gut 4.000 Mitglieder zählenden Sportvereins war nämlich schon lange abgängig. Regnete es mehr, als der Boden Wasser aufnehmen konnte, fielen Training und Spiele aus. "Auf diesem Grandacker wollte niemand mehr spielen", erinnerte sich der TSV-Vorsitzende Norbert Schlachtberger nur allzu gut. Er hofft, dass das jetzt schlagartig anders wird und alle Abgewanderten wieder nach Reinbek zum Training zurückkommen. Der neue Untergrund ist schließlich ganzjährig bespielbar.
Schlachtbergers Dank richtete sich auch an alle Eltern und ehrenamtlichen Trainer: "Ich hoffe für uns und auch für die Gäste auf viele schöne Tore, die man auf unserer neuen Anzeigetafel vom E-Werk noch viel besser sehen kann."
"Ein grünes Wunder" nannte Bürgermeister Björn Warmer den Kunstrasenplatz. "Aber er ist ja auch reichlich gefördert worden." Tatsächlich trägt die Stadt Reinbek mit 600.000 Euro den größten Anteil am Kunstrasen. 250.000 Euro steuerte das Land bei, 150.000 Euro die Aktivregion Sieker Land Sachsenwald. Warmer wünschte den kleinen und großen Sportlern, dass sie viel Spaß haben mit diesem Platz. "Der neue Kunstrasen ist echt krass", tönte es ihm aus der Fußball-Jugend entgegen.
Damit wurden die zahlreichen Gäste auf das Sportgelände entlassen, wo Clubwirt Tommy bereits den Grill angeschmissen hatte. Um 14 Uhr folgte dann der Anstoß für das Spiel der Stadt Reinbek (Politik und Verwaltung) gegen die TSV Reinbek (Trainer, Übungsleiter, Mitarbeiter.
Die einzelnen Bauphasen des Kunstrasenplatzes kann man sich übrigens auf der Website der TSV (www.tsv-reinbek.de) noch einmal in Erinnerung rufen. Dort haben die Ü40-Fußballer jeden Schritt dokumentiert. Und wer das neue Grün persönlich in Augenschein nehmen will, hat am Sonntag, 8. September, von 11 bis 14 Uhr Gelegenheit dazu. Dann findet wieder das Reinbeker Sportfest mit vielen Mitmachaktionen statt.




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