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   Nr. 25
   19. Juni 2018
   50. Jahrgang
   
   
GLINDE
Beeindruckt von guten Lernerfolgen

Eigentlich wollte Jan-Hendrik Juhls aus Bad Segeberg nach dem Abitur im vergangenen Jahr Mediengestaltung studieren. Da er aber keinen Studienplatz fand, verpflichtete er sich für ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) im DaZ-Zentrum an der Sönke-Nissen-Gemeinschaftsschule in Glinde. Seit September unterrichtet er junge Menschen aus Kriegs- gebieten in Deutsch - und machte dabei wichtige Erfahrungen.

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REINBEK
Ovationen für Ernst Dieter Lohmann

Auftakt für die neue Wahlperiode: In ihrer konstituierenden Sitzung haben die Stadt- verordneten mehrere Ämter neu besetzt. So ist jetzt Christoph Kölsch (CDU) Reinbeker Bürger- vorsteher. Er ist der Nachfolger von Ernst Dieter Lohmann (CDU). Der 81-Jährige erhielt zum Abschied nicht nur eine Ehrung für langjährigen ehren- amtlichen Einsatz in der Kommunalpolitik, steh- ende Ovationen und höchst anerkennende Worte von Bürgermeister Björn Warmer.

 
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Ex-Bürgervorsteher Ernst Dieter Lohmann wurde für seine langjährigen Verdienste in der Kommunalpolitik geehrt.

Foto: Prädel

Konstituierende Sitzung der Stadtverordnetenversammlung mit Neuwahlen
Ovationen für Ernst Dieter Lohmann

Reinbek (voe) - Auftakt für die neue Wahlperiode: In ihrer konstituierenden Sitzung haben die Stadtverordneten mehrere Ämter neu besetzt. So ist jetzt Christoph Kölsch (CDU) Reinbeker Bürgervorsteher. Er ist der Nachfolger von Ernst Dieter Lohmann (CDU). Der 81-Jährige erhielt zum Abschied nicht nur eine Ehrung für langjährigen ehrenamtlichen Einsatz in der Kommunalpolitik, stehende Ovationen und höchst anerkennende Worte von Bürgermeister Björn Warmer.
Auch Baldur Schneider (SPD) lobte den scheidenden Stadtvertreter für seine "hervorragende überparteiliche Wahrnehmung", seine fachliche Kompetenz im Bauausschuss und die vertrauensvolle Zusammenarbeit. Es habe bei ihm stets der Grundsatz geherrscht: "Zuerst die Stadt, dann die Partei". Kölsch erkannte Lohmanns Lebensleistung ebenfalls noch einmal ausdrücklich an. "Mir ist bewusst, in welch große Fußstapfen ich trete", sagte er. Lohmann war seit Anfang der 70er Jahre in der Reinbeker Lokalpolitik aktiv.
Zu Kölschs Stellvertreterin wurde Anke Wiener (Grüne) gewählt. Zweiter stellvertretender Bürgervorsteher ist nun Dr. Andreas Fleischer (SPD).
Auch Björn Warmer hat jetzt neue Stellvertreter. Zweiter Bürgermeister wurde Peter Huschke (CDU). Christel Osbahr (Grüne) ist zweite stellvertretende Bürgermeisterin, dritter Stellvertretender Bürgermeister wurde Volker Müller (SPD).
Björn Warmer wünschte sich in seiner Ansprache für die neue Wahlperiode, "Vertrauen zu rechtfertigen und es weiter auszubauen". Er mahnte im Hinblick auf den Dialog, den er mit den Bürgern sucht: "Wer unsere Stadt liebt, der spaltet und ins-trumentalisiert sie nicht!" Dass es noch Gräben zu überbrücken gibt, bewies eine Unterschriftensammlung, die Warmer überreicht wurde: 165 Bürger wollen die endgültige Entfernung des Bärenklaus, der in Neuschönningstedt in der Nähe einer Kindertagesstätte immer wieder aus dem Boden sprießt. Die Stadt hatte dort zwar gemäht. Aber die restlose Entfernung der toxischen Pflanze ist kompliziert, da sich das gesamte Gebiet, auf dem sich der Bärenklau ausgebreitet hat, in verschiedenen Zuständigkeiten befindet.
Der Bürgermeister setzt auch weiterhin auf einen Kompromiss in der Halskestraße. Wie berichtet, will die Firma Rickertsen ein 28 Meter hohes Hochregallager auf ihrem Grundstück errichten. Dagegen hält sich der Bürgerprotest. Auch in der jüngsten Stadtverordentenversammlung protestierten wieder Bürger während der Fragestunde gegen dieses Projekt. Sie forderten eine Aussetzung des Bauverfahrens. Warmer schlägt ein Dialog-Forum vor, der Bürger, Politik und Unternehmen zusammenbringt. "Lassen Sie uns erst reden, vielleicht lassen sich Lösungen finden, mit denen alle leben können", sagte er.
Wütend zeigte sich der Bürgermeister über die Informationspolitik der Abfallwirtschaft Südholstein (AWSH). Es ging um die Rest- und Biomülltonnen, die - wie berichtet - wochenlang nur unregelmäßig abgeholt wurden. "Ich habe bei der Geschäftsführung angerufen und gefragt, wie lange die Verzögerungen bei den Leerungen der Bio- und Restmülltonnen dauern und erhielt ‚ein bis zwei Tage' zur Antwort. Das ist natürlich Tinnef", sagte er. Er habe AWSH-Geschäftsführer Dennis Kissel für den 26. Juni zu einem Gespräch eingeladen. "Herr Kissel muss Rede und Antwort stehen", forderte Warmer.
Die Stadtverordneten legten die Besetzung der Ausschüsse fest. Sie sind im Internet im Bürgerinformationssystem der Stadt abrufbar. Weiterhin folgten die Stadtverordneten den Empfehlungen der Ausschüsse und gaben Geld für die Ausstattung der Kita Bärenhöhle frei sowie grünes Licht für die Gebührenerhöhung in der Kita Schönningstedt zum 1. August. Je nach Betreuungsart müssen die Eltern dann zwischen 9 und 23 Euro monatlich mehr bezahlen.




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