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   Nr. 50
   11. Dezember 2018
   50. Jahrgang
   
   
GLINDE
Festlicher Lichterglanz im Advent

Es ist wieder soweit: Am 3. Advent zeigt sich das Marcellin-Verbe-Haus (Bürgerhaus) erneut ganz im weihnachtlichen Lichterglanz. Am 15. und 16. Dezember findet dort der inzwischen schon traditionelle Glinder Weihnachtsmarkt statt.

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BARSBÜTTEL
Maßnahmenkonzept für die Verkehrsprobleme

Barsbüttel hat Verkehrs- probleme - im Soltaus- redder, der zur Grund- und Gemeinschafts- schule, zum Sportplatz, zum Schwimmbad und zum Bürgerhaus führt, sowie beim Neubaugebiet nördlich Waldenburger Weg und Keilaer Straße und südlich Rähn-wischredder. Ein von der Gemeinde beauftragtes Ingenieurbüro präsentierte nun seine Ergebnisse in einer öffentlichen Sitzung. "Es wird nicht die eine Lösung geben", sagte Ronald Mühling. Zu- sammen mit Dietrich Stempel stellte er die Bestandsanalyse und das Maßnahmenkonzept vor.

 
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Im Soltausredder ballen sich die "Elterntaxis".

Foto: Kuhlmann

Maßnahmenkonzept für Barsbüttels Verkehrsprobleme
Es wird nicht die eine Lösung geben

Barsbüttel (iku) - Barsbüttel hat Verkehrsprobleme - im Soltausredder, der zur Grund- und Gemeinschaftsschule, zum Sportplatz, zum Schwimmbad und zum Bürgerhaus führt, sowie beim Neubaugebiet nördlich Waldenburger Weg und Keilaer Straße und südlich Rähn-wischredder. Ein von der Gemeinde beauftragtes Ingenieurbüro präsentierte nun seine Ergebnisse in einer öffentlichen Sitzung. "Es wird nicht die eine Lösung geben", sagte Ronald Mühling. Zusammen mit Dietrich Stempel stellte er die Bestandsanalyse und das Maßnahmenkonzept vor.
Vor allem das Problem "Elterntaxi" vor den Schulen im Soltausredder braucht eine Lösung. "Die Eltern stehen kreuz und quer in den Zufahrten oder auf den Bushaltestellen", konstatierten die Planer. Die Stoßzeit umfasst laut ihren Angaben nur rund 15 Minuten. In der Zeit zwischen 7.15 Uhr und 8.15 Uhr fahren im Winter dort 323 Fahrzeuge pro Stunde. Hinzu kommen Busse, Fahrräder und natürlich Fußgänger.
Das Planungsbüro hat in seiner Analyse ebenso die Vorschläge der Parteien und des Elternbeirates der Erich Kästner Gemeinschaftsschule (EKG) betrachtet. Eine Elternhaltezone auf den Parkplatz der Schwimmhalle zu verlagern scheint aus Gründen der Lage genauso auszuscheiden, wie die Aufhebung der Parkbuchten oder der Einbau von Verkehrsschwellen im Soltausredder. Der Vorschlag den Parkplatz vor Edeka zur "Kiss- and Go-Zone" zu erklären, sahen die Bürger kritisch. Vor allem die Akzeptanz der Eltern dafür wurde bezweifelt.
Wie lässt sich dennoch das Verkehrsaufkommen im Soltausredder minimieren? Ist es eine Einbahnstraßenlösung in Richtung Schulen, die wiederum den Verkehr auf die umliegenden Straßen verlagert? Oder sollte die Bushaltestelle vor der Grundschule in einen Buskap (Bus hält auf der Fahrbahn) geändert werden? Was kann mit den umliegenden Straßen wie dem Birkenweg, dem Waldenburger Weg und der Falkenstraße passieren? Beruhigen ausgewiesene Fahrradstraßen, die Fahrradfahrern Vorfahrt im laufenden Verkehr gewähren, den Verkehr? Vorschläge, die noch zu prüfen sind. Bürgermeister Thomas Schreitmüller hat die Bürger zu Stellungnahmen dazu aufgefordert.
Die AG (Arbeitsgruppe) "Verkehr", die sich seit einiger Zeit mit dem Verkehrsrisiko für Kinder im Soltausredder beschäftigt (wir berichteten), hatte Aussagen von Kindern gesammelt. Statements wie: "Wenn die Autos rückwärts wenden, sehen die uns gar nicht", zeigten die Ängste der Kinder.
Auch die Aussagen der Eltern lassen nicht entspannen: "Leider sind sehr viele fahrende Mütter und Väter sehr aggressiv, wenn sie auf ihr Fehlverhalten angesprochen werden und man stößt auf sehr viel Unverständnis und Wut in dieser Situation." Über die Kinder möchte die AG das Bewusstsein der Eltern vorerst an der EKG schärfen und langfristig erreichen, dass die Kinder von sich aus allein zur Schule gehen möchten. "Wir möchten über die Kinder das Bewusstsein der Eltern verändern" so Angela Tsagkalidis, Vorsitzende der AG.
Das Gutachten ist online auf www.barsbuettel.de unter dem Suchbegriff "Verkehrsgutachten" zu finden.
Am 24. Januar 2019 wird sich der Bauausschuss mit dem Thema beschäftigen.




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