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   Nr. 8
   19. Februar 2019
   51. Jahrgang
   
   
OSTSTEINBEK
Mit der Volkshoch- schule zum Erfolg

Das neue Semester- programm der Volkshoch- schule Oststeinbek liegt vor. Es bietet ein umfangreiches Spektrum mit bewährten und neuen Lehrgängen. Alle, die sich fortbilden wollen, finden Angebote aus den Bereichen Gesellschaft & Leben, Kultur & Gestalten, Gesundheit & Fitness, Fremdsprachen sowie Arbeit & Beruf. "Lassen Sie sich von unserem breit gefächerten Kursangebot inspirieren", lädt VHS-Leiterin Marika Sachse alle Lernwilligen ein. So können Kurse im Bereich "Arbeit und Beruf" dazu beitragen, die persönliche Profes- sionalität auszubauen.

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BARSBÜTTEL
Rathaussanierung belastet den Haushalt

"Für 2019 nähern wir uns einem Minus von 20 Millionen Euro", sagt Holger Fischer. Seit zwölf Jahren ist der 59-Jährige als Kämmerer für die finanziellen Angelegen- heiten der Gemeinde Barsbüttel zuständig.
"Im Jahr 2018 kommen wir auf ein Minus von 7,5 Millionen Euro. In diesem Jahr wird die Rathaus- sanierung unseren Haus- halt stärker ins Minus bringen als im Vorjahr", so der Fachbereichsleiter Finanzen. Ein Minus, das nicht überraschend kommt, sondern geplant war. "Wir haben bei jeglicher Planung immer die Nachhaltigkeit im Blick", sagt Holger Fischer. Gemeint ist, dass ein Minus in dieser Höhe nur möglich ist, wenn die Schulden im Folgejahr gedeckelt sind.

 
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Die Rathaussanierung reißt ein großes Loch in die Haushaltskasse. Die Gemeinde trifft es jedoch nicht unvorbereitet.

Foto: Kuhlmann

Barsbüttels Haushalt geprägt von großen und teuren Bauvorhaben der Gemeinde
Schulden steigen: Rathaussanierung wirkt sich aus

Barsbüttel (iku) - "Für 2019 nähern wir uns einem Minus von 20 Millionen Euro", sagt Holger Fischer. Seit zwölf Jahren ist der 59-Jährige als Kämmerer für die finanziellen Angelegenheiten der Gemeinde Barsbüttel zuständig.
"Im Jahr 2018 kommen wir auf ein Minus von 7,5 Millionen Euro. In diesem Jahr wird die Rathaussanierung unseren Haushalt stärker ins Minus bringen als im Vorjahr", so der Fachbereichsleiter Finanzen. Ein Minus, das nicht überraschend kommt, sondern geplant war. "Wir haben bei jeglicher Planung immer die Nachhaltigkeit im Blick", sagt Holger Fischer. Gemeint ist, dass ein Minus in dieser Höhe nur möglich ist, wenn die Schulden im Folgejahr gedeckelt sind.
Grundsätzlich stünde Barsbüttel gut da, so der Kämmerer. "Wir haben in den Bereichen Kindergarten, Schulen oder auch Sportplätze hohe Standards." So stehe die Erhöhung der Netzgeschwindigkeit an den Schulen weit oben auf der Prioritätenliste. Das Ende der Kreidezeit habe bereits begonnen, denn die Schulen sind mit Smartbords bereits gut ausgerüstet. Das digitale Equipment müssten die Schüler in weiten Bereichen jedoch noch selber mitbringen.
Mit dem neuen Kunstrasenplatz in Willinghusen ist auch den sportlichen Anforderungen vieler Bürger Rechnung getragen worden. Die Maßnahme wurde notwendig, da der Rasenplatz aufgrund einer defekten Drainage immer wieder unter Wasser stand und somit nicht nutzbar war. Das Dorfgemeinschaftshaus für Willinghusen steht noch mit 2,2 Millionen in der Planung. Wie es damit weitergeht, steht noch mit der Frage in Zusammenhang, wie die Nutzung gestaltet werden soll: Der Willinghusener Sportclub und der Kindercampus zeigen Interesse, ob der Jugendtreff einziehen kann, wird kontrovers diskutiert.
Einen Großteil ihrer Mittel braucht die Gemeinde, um das Personal zu bezahlen. "10 Millionen Euro benötigen wir für die Mitarbeiter der Gemeinde", verrät der Kämmerer. Die Mehrheit von ihnen ist im sozialpädagogischen und erzieherischen Bereich tätig.
Im Wohnungsbau kommt von den Bürgern immer wieder der Ruf nach bezahlbarem Wohnraum. Auch dem wolle die Gemeinde mit Neubauten wie beispielsweise am "Kirchenweg" und "An der Barsbek" Rechnung tragen, so Fischer.
Die Planungen für die Feuerwehren finden im Haushalt ebenfalls Berücksichtigung. Die Gemeinde hat Wehren in den Ortsteilen Willinghusen, Stemwarde, Stellau und Barsbüttel. Für 2019 steht die Anschaffung einer Drehleiter an. Von großer Bedeutung seien die Investitionen für die Gebäude der Wehren in Stemwarde und Willinghusen. Die Bauplanungskosten für Stemwarde belaufen sich auf eine Million, für Willinghusen auf die Hälfte, also rund 500.000 Euro. In Stemwarde wird aktuell noch die Alternative Neubau an neuem Standort oder an bewährter Stelle diskutiert, bis es mit dem Bau losgehen kann. Willinghusen sitzt die Unfallkasse Nord im Nacken, die den Zustand als "grenzwertig" bezeichnet.
"Unser Haushalt ist hinsichtlich der Investitionen sehr ausgewogen", so Holger Fischer. "Wir planen nach Bedarf und handeln nach den Beschlusslagen der Politik."
Die Gemeindevertreter beraten über die Finanzen Barsbüttels für dieses Jahr während ihrer nächsten Sitzung am Donnerstag, 28. Februar. Die Zusammenkunft beginnt um 19 Uhr in der Erich Kästner Gemeinschaftsschule.




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