Verlag Hans-Jürgen Böckel GmbH, Beim Zeugamt 4, 21509 Glinde, Telefon 040/710 90 80, Fax 040/710 90 888, E-Mail: info@glinder-zeitung.de, Druckauflage 41.400
 Wöchentlich an die Haushalte in Aumühle, Barsbüttel, Boberg, Börnsen, Braak, Brunsbek, Glinde, Oststeinbek, Reinbek, Stapelfeld, Wentorf, Witzhave und Wohltorf
Home Mediadaten Impressum Datenschutzerklärung Wir über uns AGB´s Kontakt Anzeigenaufnahme

   Nr. 30
   23. Juli 2019
   51. Jahrgang
   
   
OSTSTEINBEK
Reiter aus Havighorst mit Sport und Spaß

Der Reitverein Oststein- bek-Havighorst (ROH) hat sich laut Satzung der Gesundheitsförderung und Leibesertüchtigung, insbesondere der Jugend- lichen, durch Reiten und Voltigieren verschrieben. Rund 120 Pferdefreunde aller Altersstufen sind im ROH organisiert und nutzen das breit gefächerte Angebot im Breiten-, Freizeit- und Leistungssport mit Pferden.

weiter
 

REINBEK
Ein besonderes Geschenk für die Gemeinde

Bürgermeister Björn Warmer hat kürzlich ein ganz besonderes Ge- schenk erhalten: Der 90-jährige Reinbeker Ewald Berggeest, leidenschaft- licher Modellbauer, hat das Jürgen Rickertsen Haus im Miniaturformat nachgebaut und der Stadt geschenkt. Die Idee dazu hatten Helmut Uder und Jörg Wischermann vom Sozialverband. Sie wollen damit die Angebote der Senioreneinrichtung noch bekannter machen. "Ich habe Ewald an seinem 90. Geburtstag im Februar gefragt, ob er Lust hat, so ein Modell zu bauen", erinnert sich Uder. Er hatte mit etwa einem Jahr Bauzeit gerechnet und staunte nicht schlecht, als es schon nach zwei Wochen hieß: "Das Modell ist fertig."

 
weiter
 
Außerdem diese Woche in der
Glinder Zeitung ˇ Sachsenwald:

Glinde
Möllner Landstraße ab Montag gesperrt

Glinde
Gemeinschaftsraum: Hoffen auf Sanierung

Reinbek
Zehn-Minuten-Takt für S 21 möglich


SONDERSEITEN:

Gewinnspiel

Auto News



Bürgermeister Björn Warmer, Jörg Wischermann, Modellbauer Ewald Berggeest, und Helmut Uder vom Sozialverband (v. l.) mit dem Modellhaus.

Foto: Rutke

Der 90-jährige Ewald Berggeest hat dasJürgen Rickertsen Haus als Modell nachgebaut
Ob Fassade, Fenster oder Details - hier stimmt einfach alles

Reinbek (sr) - Bürgermeister Björn Warmer hat kürzlich ein ganz besonderes Geschenk erhalten: Der 90-jährige Reinbeker Ewald Berggeest, leidenschaftlicher Modellbauer, hat das Jürgen Rickertsen Haus im Miniaturformat nachgebaut und der Stadt geschenkt. Die Idee dazu hatten Helmut Uder und Jörg Wischermann vom Sozialverband. Sie wollen damit die Angebote der Senioreneinrichtung noch bekannter machen. "Ich habe Ewald an seinem 90. Geburtstag im Februar gefragt, ob er Lust hat, so ein Modell zu bauen", erinnert sich Uder. Er hatte mit etwa einem Jahr Bauzeit gerechnet und staunte nicht schlecht, als es schon nach zwei Wochen hieß: "Das Modell ist fertig."
Ewald Berggeest ist ein Mann, der vor Lebensfreude sprüht, viel zu erzählen hat und dem man seine 90 Jahre überhaupt nicht anmerkt. Mit blitzenden Augen erklärt er sein Miniatur-Rickertsen Haus. Rund 100 Stunden Arbeit und jede Menge Material aus dem Modellbaubedarf stecken darin. Gebaut hat er es zuhause im Wohnzimmer. "Oft am Esstisch", sagt seine Frau Vera mit einem Lachen.
Bevor es mit der Modellbauerei losgehen konnte, hat Berggeest sich Zollstock und Maßband genommen und das Jürgen Rickertsen Haus vor Ort vermessen. "Wenn er gefragt hätte, hätten wir ihm doch die Baupläne gezeigt", staunt der Bürgermeister über die Tatkraft des rüstigen Reinbekers. Mit dem Modellbau habe er vor acht Jahren begonnen, erzählt der lebensfrohe Senior. Die Platte, auf der das Modell steht, ist 85 mal 65 Zentimeter groß, das Minihaus hat eine Grundfläche von 36 mal 38 Zentimetern. Die Fassade, die Fenster, sämtliche Details - hier stimmt einfach alles. Neben dem Haus parken winzige Fahrräder. Rundherum hat er Rasen geklebt, darauf stehen Bäume. Winzige Figuren stehen in Gruppen rund um den Seniorentreff. "Ich habe so viel Spaß am Modellbau, dass ich gerne weitere Häuser bauen würde", sagt er. Wer Interesse hat, kann sich im Rathaus unter der Nummer 040-727 50 401 erkundigen, wie er Kontakt zu Ewald Berggeest aufnehmen kann. "Ich möchte dafür dann nur das Material bezahlt bekommen", so der Modellbauer.
"Wir suchen jetzt nach einem passenden Platz für das tolle Modell hier im Rathaus", so Bürgermeister Warmer. Vor seinem Büro steht bereits eine Miniatur des Reinbeker Schlosses. Bevor das Miniatur-Gebäude wahrscheinlich im Flur im zweiten Stock für die Öffentlichkeit zu sehen ist, muss zunächst der Tischler ein Podest bauen. Außerdem soll eine Glashaube die aufwendige Arbeit vor Staub und flinken Fingern schützen.




Haben Sie Lust auf mehr? Weitere aktuelle Berichte und Nachrichten aus Glinde, Reinbek und Umgebung finden Sie jeden Dienstag in der Glinder Zeitung ˇ Sachsenwald.