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   Nr. 8
   20. Februar 2018
   50. Jahrgang
   
 
WENTORF
Hohe Auszeichnung für Dirk Sacher

Höchste Ehrung für Wehrführer Dirk Sacher: Zum Ende seiner Amtszeit wurde ihm in der Jahres- versammlung der Freiwilligen Feuerwehr von Kreiswehrführer Sven Stonies das schleswig-holstein- ische Feuerwehr-Ehrenkreuz in Gold verliehen.
1990 in die Wehr eingetreten übernahm Sacher 2006 nach vierjähriger Stellver- tretertätigkeit den Wehrführerposten. In seine Amtszeit fielen wegweisende Ver- änderungen wie der Ausbau des Dach- bodens für die Jugendfeuerwehr und die erstmalige Be- schaffung eines Dreh- leiterfahrzeugs sowie vier weiterer Fahr- zeuge.

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Reparaturwerkstatt im Sondereinsatz für den Miniclub
Auf diese Hilfe kann man setzen

Vor der Tür des Miniclubs sitzen Anja Schüler und Dieter Schmidt schon einmal Probe. Im Sommer soll die neue Bank unter anderem für ruhige Gespräche mit Eltern genutzt werden.

Foto: Schult

Glinde (bs) - Wenn der Mini-club Hilfe braucht, kann eine Anfrage bei der Reparaturwerkstatt im BrAwo Sozialkaufhaus eine gute Lösung sein. Es hat sich ein gut funktionierendes Netzwerk zwischen AWO, Gutshaus und Miniclub entwickelt. So war jüngst Unterstützung für die Reparatur einer alten Bank gefragt, bei der die Seitenteile aus Metall noch gut, die hölzernen Sitzbretter dagegen verrottet waren. Anja Schüler, Leiterin des Miniclubs, hatte die Bank privat organisiert. Sie soll künftig vor der Tür der Einrichtung in der Sönke-Nissen-Allee stehen und unter anderem dazu dienen, im Sommer ruhige Gespräche mit Eltern zu führen, auch wenn im Club gerade Trubel ist. "Doch die Bank war so reparaturbedürftig, das hätten wir alleine nicht hinbekommen", so Schüler.
Da war es gut, dass Dieter Schmidt von der Reparaturwerkstatt gleich zusagte, als er um Hilfe gebeten wurde. Der ehrenamtliche Reparateur nahm sich der Bank an und tauschte die Holzlatten gegen neue aus, die er zuvor besorgt hatte. Einen Tischler, der ihm die Latten zusägte, hatte er zuvor im Internet gefunden. "Es ist schön, dass man gebraucht wird und Kontakt zur näheren Umgebung hat," sagt Schmidt. "Das ist für mich erweiterte Nachbarschaftshilfe. Ich bin Rentner und habe Zeit." Die setzt er gern ehrenamtlich ein, andere ehrenamtliche Reparaturhelfer machen es ebenso. Sie sind unter anderem auch schon als Fahrer im Einsatz gewesen. So hat Dieter Schmidt die Miniclub-Kinder zu ihrer Sommerfreizeit gefahren.
Im Miniclub beginnt am 14. März ein neue Pekip-Kurs für Eltern mit Babys, die im Oktober/November oder Dezember des vergangenen Jahres geboten wurde. Infos gibt es bei Anja Schüler, Telefonnummer 040-76 99 22 93.




Grundstücksmarktbericht 2017 liegt vor
Immobilien bis zu 73 Prozent teurer

Die Mitglieder des Gutachterausschusses ermitteln jährlich die Entwicklung der Immobilienpreise im Kreis Stormarn.

Foto: Braun

Stormarn (hap) - Die Immobilienpreise im Kreis Stormarn sind auf dem Höhenflug. In den vergangenen sieben Jahren sind Wohnhäuser um durchschnittlich rund 48 Prozent teurer geworden. Noch dramatischer die Entwicklung bei Eigentumswoh-nungen: Seit 2010 sind die Preise um fast 73 Prozent gestiegen.
Das geht aus dem Marktbericht hervor, den der Gutachterausschuss für Grundstückswerte im Kreis Stormarn jetzt vorgelegt hat. Dafür wurden die Verkäufe von bebauten und unbebauten Grundstücken, Einfamilien-, Doppel- und Reihenhäusern sowie Gewerbegrundstücken in den Jahren 2016 sowie 2017 ausgewertet.
"Immobilien im Kreis Stormarn erfreuen sich unverändert einer hohen Nachfrage", bilanziert Carola Krien vom Gutachterausschuss. Daraus resultiere, dass bei fast allen Immobilienarten die Marktwerte merklich angestiegen seien.
So sind kreisweit die Kaufpreise für Wohnhäuser und Gewerbeobjekte von durchschnittlich 262.800 Euro im Jahr 2010 auf 387.400 Euro im vergangenen Jahr geklettert.
Die Preise für Eigentumswohnungen in Glinde lagen 2010 bei 1.210 Euro pro Quadratmeter (durchschnittliche Größe von 70 Quadratmetern). Sieben Jahre später betrug der Preis 2.060 Euro. In Reinbek stiegen die Preise im selben Zeitraum von 1.400 auf 2.130 Euro.
Diese Entwicklung wirkt sich auf die Mietpreise aus, die um bis zu 22 Prozent geklettert sind. So wurden in Glinde im Jahr 2010 durchschnittlich 7,30 Euro pro Quadratmeter Nettokaltmiete verlangt - 8,70 Euro waren es im vergangenen Jahr. In Reinbek sind die Mieten in diesem Zeitraum sogar von 7,30 auf 8,90 Euro pro Quadratmeter gestiegen.









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