Verlag Hans-Jürgen Böckel GmbH, Beim Zeugamt 4, 21509 Glinde, Telefon 040/710 90 80, Fax 040/710 90 888, E-Mail: info@glinder-zeitung.de, Druckauflage 41.400
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   Nr. 42
   16. Oktober 2018
   50. Jahrgang
   
   
GLINDE
Als der eine Claus Reher den anderen traf

Es kann nur einen geben? Weit gefehlt: Es gibt zwei. Zwei Männer mit dem Namen Claus Reher, die in Glinde leben. Persönlich gekannt hatten sie sich bis vor Kurzem allerdings noch nicht. Das änderte sich jetzt durch die Glinder Zeitung o Sachsenwald, denn wir berichteten über jenen Claus Reher (82), der als ältester Teil- nehmer bei den Cy-classics mitradelte. Danach klingelte bei dem anderen Claus Reher (81) häufig das Telefon. Viele Anrufer wollten allerdings den 82-jährigen Cy- classic-Teilnehmer spre- chen. Der steht jedoch nicht im Telefonbuch.

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WENTORF
Neues Team beim Seniorenbeirat

Nach personellen Ver- änderungen hat sich der Seniorenbeirat der Ge- meinde Wentorf neu aufgestellt. Jetzt geht die Vertretung der älteren Bürger mit neuem Elan an die Arbeit. Neben dem Vorsitzenden Klaus Venzlaff und seinem Stellvertreter Klaus Jonca sind Margaretha Runge, Jutta Jakisch, Gudrun Potthoff, Hildegard Waltz, Kassenwart Klaus Habighorst und Ludwig Sellenschlo (Schriftführer und Öffentlichkeitsarbeit) aktiv dabei.

 
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Außerdem diese Woche in der
Glinder Zeitung ˇ Sachsenwald:

Barsbüttel
Leiterin für Wandergruppe gefunden


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Bäume und Sträucher leuchten jetzt in den schönsten Farben
Auf Sparflamme geschaltet

Leuchtendes Farbenspiel -wie hier an der Hermann-Körner-Straße in Reinbek: Das Laub der Bäume wechselt dieser Tage in unterschiedlichste Gelb- und Rottöne.

Foto: Prädel

Reinbek (hap) - Die Tage wer-den kürzer, die Nächte kühler - jetzt schalten Bäume und Sträucher auf Sparflamme. Genetisch bedingt wird das Chlorophyll - der grüne Farbstoff - in den Blättern abgebaut und durch andere Pigmente ersetzt. Die sorgen in diesen Tagen vielerorts für ein leuchtendes Farbenspiel. An den Alleen, wie zum Beispiel an der Hermann-Körner-Straße oder der Möllner Landstraße in Reinbek, strahlen die Bäume in den schönsten Gelb- und Rottönen.
Doch die Pracht währt nicht allzulange. Herbststürme werden das welke Laub in naher Zukunft auf Straßen und Gehwege wehen - sehr zum Leidwesen der Garten- und Grundeigentümer. Sie sind in der Regel durch örtliche Satzungen dazu verpflichtet, das trockene Laub zusammenzuharken und zu entsorgen. Denn auf regennassen Blätter kann man leicht ausrutschen.




Mitgliedertreffen mit Wolfgang Schneider
Kompetenter Gast beim SoVD

Frauensprecherin Renate Orlowski, Wolfgang Schneider, die stellvertretende Ortsvorsitzende Elisabeth Musander, Helmut Uder und die Kreisvorsitzende Irmtraud Sarau (v. r.).

Foto: Brockmann

Reinbek (bs) - Der Ortsverband Reinbek des Sozialverbandes Deutschland (SoVD) hatte am vergangenen Sonnabend prominenten Besuch. Wolfgang Schneider, Vizepräsident des Sozialverbandes Deutschland, war zur Mitgliederversammlung des Ortsverbandes ins Jürgen Rickertsen Haus nach Reinbek gekommen, um einen Vortrag über die aktuellen sozialpolitischen Forderungen und Initiativen des SoVD zu halten.
Begrüßt wurde er von Helmut Uder, Vorsitzender des SoVD Ortsverband Reinbek. "Wir haben sinnvolle Maßnahmen für die Finanzierung unseres Fahrdienstes getroffen. Ich bin sicher, die notwendigen 17.000 Euro für die Kosten werden wir mit Hilfe der Stadt Reinbek aufbringen können", zeigte sich Uder zuversichtlich.
Dann übergab er das Wort an Wolfgang Schneider, der in seinem Vortrag Themen wie Rente, Pflege, bezahlbares Wohnen, Einsatz für Menschen mit Behinderung und bedingungsloses Grundeinkommen aufgriff.
"Der SoVD ist der Meinung, die Mütterrente ist falsch finanziert. Sie sollte aus Steuergeldern statt aus Rentengeldern bezahlt werden", verdeutlichte Wolfgang Schneider seinen Standpunkt. Weiter forderte er von der Bundesregierung eine lebensstandardsichernde Rente. Die soll mindestens 50 Prozent, eher 53 Prozent vor Steuern auch über das Jahr 2025 hinaus betragen. "Ich bin der Meinung, eine auskömmliche Rente gibt Sicherheit auch gegen Altersarmut", betonte er mit Nachdruck. Beim Thema Pflege machte Wolfgang Schneider deutlich, dass der SoVD stets für eine Veränderung der Bedingungen in der Pflege eingetreten ist.
"Ziel des neu eingebrachten Gesetzes sind spürbare Verbesserungen im Alltag der Pflegekräfte durch eine bessere Personalausstattung und bessere Arbeitsbedingungen in der Kranken- und Altenpflege", erklärte Wolfgang Schneider. Für Krankenhäuser soll seiner Meinung nach ein sogenannter Pflegepersonalquotient gebildet werden, mit dem die Anzahl der Vollzeitkräfte im Pflegedienst ermittelt werden kann.
Schneider unterstrich deutlich, dass der SoVD stets die Ungleichbehandlung von gesetzlich Versicherten im Verhältnis zu den privat Versicherten thematisiert habe. "Wir müssen uns auch dafür stark machen, dass die ärztliche Versorgung im ländlichen Raum, aus dem sich immer mehr Ärzte zurückgezogen haben, für die Zukunft gesichert wird", so sein Appell an das Bundesgesundheitsministerium.
Beim Thema bezahlbares Wohnen schlug er vor, dass Schleswig-Holstein das Recht auf Wohnen in die Landesverfassung aufnimmt. "Andere Bundesländer, wie zum Beispiel Bayern, Bremen oder Berlin, haben das Recht auf Wohnraum bereits in ihre Verfassung aufgenommen", erklärte er.
Zuletzt ging er noch auf das Thema "Bedingungsloses Grundeinkommen" ein. "Der SoVD lehnt das strikt ab", betonte er. "Das Leistungsprinzip und der Ansatz, dass sich Arbeit lohnen muss, wird dadurch schlichtweg ausgehebelt."
In der folgenden Diskussion über die angeschnittenen Themen konnte Wolfgang Schneider viele Fragen kompetent beantworten.









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